Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
In der Gemeinde Bansgadhi im Distrikt Bardiya in Nepal zeigen Schulen, dass klimaschonende Bildung über Lehrbücher hinausgeht, indem sie praktische Umweltaktivitäten in den Schulalltag integrieren. An der Shree Nepal Rastriya Madhyamik School und der Shree Janata Madhyamik School gehören Initiativen wie das Kompostieren von Schulabfällen, das Pflanzen von Setzlingen und die Förderung von Sauberkeit zum Green-School-Programm. Diese Maßnahmen verdeutlichen die Fortschritte bei der Umsetzung der obligatorischen Green-School-Schritte: Die Shree Nepal Rastriya Madhyamik School hat bereits 21 Schritte abgeschlossen, die Shree Janata Madhyamik School 22, während an anderen Schulen noch daran gearbeitet wird. Diese Aktivitäten verknüpfen das Lernen der Schüler mit ihren täglichen Gewohnheiten und fördern so proaktives Klimaschutzverhalten in der Schule und in der Gemeinde.
Während des Besuchs der UNESCO wurden Kamerafallen übergeben und die Schüler in deren Bedienung eingewiesen, um die Beobachtung und Dokumentation der lokalen Tierwelt zu ermöglichen. Diese praxisnahe Auseinandersetzung verknüpft den Unterricht über Biodiversität mit realen Beobachtungen, fördert das Bewusstsein für Naturschutz und stärkt den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt. Dieser Ansatz macht Biodiversitätsbildung zu einem erfahrungsorientierten Lernerlebnis.
Schulleitung, Mitglieder des Umweltclubs, Lehrkräfte und Vertreter der Stadtverwaltung überprüften die Fortschritte und integrierten Indikatoren für eine umweltfreundliche Schule in die Schulentwicklungspläne. Diese Zusammenarbeit unterstützt nachhaltige Umweltschutzmaßnahmen wie Mülltrennung, Artenschutz und Schülerinitiativen. Der Prozess verdeutlicht, wie klimaschonende Bildung in den Schulalltag integriert werden kann und als Vorbild für umweltbewusste Bildung in der Region dient.