Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
UN-Generalsekretär António Guterres wandte sich an den UN-Sicherheitsrat und äußerte sich besorgt über die eskalierenden Angriffe und Gegenangriffe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Er warnte, die Situation erreiche einen kritischen Punkt mit potenziell schwerwiegenden regionalen und globalen Folgen und mahnte zur Deeskalation, um weitere Krisen zu verhindern.
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) berichtet, dass nach den erneuten Angriffen seit Mitte Juli derzeit nur noch sehr wenige Schiffe die enge Straße von Hormus passieren. IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez erklärte, dass etwa 6.000 Seeleute auf rund 500 Schiffen im Persischen Golf festsitzen. Er betonte, dass diese Personen nicht kampferfahren seien und ihre Schiffe keinen Schutz gegen Raketen- und Drohnenangriffe hätten.
Dominguez hob die entscheidende Rolle der Seeleute hervor und wies darauf hin, dass 90 Prozent aller Güter weltweit auf dem Seeweg transportiert werden und Störungen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnten. Er merkte außerdem an, dass die globale Schifffahrt in den letzten Jahren aufgrund mehrerer regionaler Konflikte, darunter Störungen im Schwarzen Meer und Bedrohungen im Roten Meer durch die Huthi-Rebellen, an ihre Grenzen gestoßen sei.
Die Meerenge Bab al-Mandab im südlichen Roten Meer hat sich zu einer weiteren Front im maritimen Konflikt entwickelt, da die Huthi-Rebellen ihre Angriffe auf Handelsschiffe verstärkt haben. Der IMO-Chef verurteilte diese Angriffe als nicht zu rechtfertigen und äußerte seine Besorgnis um die Sicherheit der Seeleute, die Sicherheit der Schifffahrt, die Meeresumwelt und die Stabilität der globalen Lieferketten.
Die Vereinten Nationen hoben die zunehmenden humanitären Auswirkungen der Eskalationen in der Region um die Meerenge von Bab al-Mandab und Hormuz hervor, die mit steigenden Risiken für maritime Operationen und die von diesen Routen abhängigen Gemeinschaften einhergehen.