Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Hochschulsysteme in Botswana und Namibia befinden sich im Wandel, bedingt durch ein rasantes Wachstum der Studierendenzahlen und die Integration digitaler Technologien. Laut den jeweiligen Bildungsräten verzeichnete Namibia zwischen 2020 und 2024 einen Anstieg der Studierendenzahlen um 30 %, während die Zahl der internationalen Studierenden in Botswana zwischen 2022 und 2023 um 68 % zunahm.
Der technologische Fortschritt verändert das Lernverhalten von Studierenden und Lehrenden. Eine UNESCO-Umfrage aus dem Jahr 2025 ergab, dass 90 % der Hochschulen mit UNESCO-Lehrstühlen oder UNITWIN-Netzwerken regelmäßig Werkzeuge der künstlichen Intelligenz (KI) einsetzen und fast die Hälfte mit KI-Anwendungen in Lehre und beruflicher Weiterbildung experimentiert.
Als Reaktion auf diese Entwicklungen trafen sich Qualitätssicherungsexperten aus 19 Institutionen in Botswana und Namibia am 29. und 30. Juli 2026 im Rahmen eines UNESCO-Workshops in Windhoek. Die Veranstaltung, die vom UNESCO-Regionalbüro für das südliche Afrika und dem UNESCO-Büro in Windhoek organisiert wurde, bot eine Plattform für den Erfahrungsaustausch über Bewertungsmethoden, Lehrplanentwicklung, digitale Transformation und Strategien zur Qualitätsverbesserung.
Der Workshop befasste sich mit Akkreditierungsmechanismen, Harmonisierung und Anerkennung von Qualifikationen zur Förderung der regionalen Zusammenarbeit. Er bekräftigte die Vision, eine Kultur der Qualität und kontinuierlichen Verbesserung aufzubauen, um gegenseitiges Vertrauen zu stärken und inklusivere, widerstandsfähigere und zukunftsfähigere Hochschulsysteme im südlichen Afrika zu entwickeln.