Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Crosslauf-Wettkämpfe finden auf unterschiedlichem Terrain wie Wiesen und Wäldern statt und können Schotterwege, Straßen und Hügel umfassen. Diese Veranstaltungen werden typischerweise im Winter und außerhalb der regulären Leichtathletiksaison ausgetragen. Für internationale Wettkämpfe empfiehlt die IAAF eine Hauptstrecke von 1.750 bis 2.000 Metern Länge, die natürliche Hindernisse zulässt, aber Gefahren wie tiefe Gräben, gefährliche Auf- oder Abstiege und dichtes Unterholz ausschließt.

Die internationale Geschichte des Sports begann 1898 mit dem ersten internationalen Rennen in Ville d’Avray, Frankreich. Fünf Jahre später folgten die Internationalen Crosslauf-Meisterschaften in Schottland, die als Vorläufer der 1973 in Waregem, Belgien, ins Leben gerufenen IAAF-Crosslauf-Weltmeisterschaften dienten. Der Crosslauf der Männer war zudem dreimal olympische Disziplin: 1912, 1920 und 1924.

Bei den IAAF Crosslauf-Weltmeisterschaften ist Jack Foster mit fast 43 Jahren der älteste Goldmedaillengewinner, Carlos Lopes mit 38 Jahren und 34 Tagen der älteste Einzelsieger. Die jüngste Siegerin ist Lydia Cheromei, die mit knapp 14 Jahren den Juniorinnen-Titel holte. Kenenisa Bekele hält mit 16 Goldmedaillen, darunter 12 Einzel- und 4 Teamtiteln, den Rekord und konnte sowohl auf der Lang- als auch auf der Kurzstrecke mehrere Siege in Folge verbuchen.