Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die staatliche indigene Schule Coroa Vermelha in Santa Cruz Cabrália, Bahia, fördert Wissen durch die Verbindung von traditionellen Pataxó-Überlieferungen, wissenschaftlicher Forschung und Nachhaltigkeit. Zu den Aktivitäten gehören Waldspaziergänge mit indigenen Ältesten sowie Unterricht über Heilpflanzen und den Anbau von Maniok.

Dieser Ansatz führte dazu, dass die Schule als eine von fünf brasilianischen Institutionen für die Teilnahme an Transforming Futures: Enhancing Practice for Education for Sustainable Development (ESD) for 2030 through Action Research ausgewählt wurde, einer von der UNESCO koordinierten Initiative in zehn Ländern.

Das Projekt unterstützt Pädagogen und Institutionen innerhalb des UNESCO-Netzwerks assoziierter Schulen bei der Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch den Einsatz neuer Instrumente, die sich auf ganzheitliche Ansätze, Pädagogik, Nachhaltigkeitskompetenzen und Ergebnisbewertung konzentrieren.

Anstatt vordefinierte Modelle aufzuzwingen, erkannte und stärkte die Initiative bereits vorhandene Praktiken in der Schule, wo Nachhaltigkeit, indigene Identität und Lernen eng miteinander verbunden sind.

Im Rahmen der Teilnahme halfen Gemeindemitglieder – darunter Schüler, Lehrer, Führungskräfte, Familien und indigene Autoritäten – bei der Erprobung und Anpassung der UNESCO-Instrumente. Sie dokumentierten und verbesserten bestehende Initiativen im indigenen Bildungskontext und gaben Feedback zur Optimierung.

Durch dieses Engagement schloss sich die Schule einem internationalen Netzwerk an, das sich dem Aufbau nachhaltiger Zukunftsperspektiven verschrieben hat und Bildungspraktiken stärkt, die auf überliefertem Wissen und den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung basieren.