Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Kritische Mineralien wie Lithium, Kobalt, Nickel, Kupfer und Graphit sind essenziell für moderne Technologien zur Erzeugung sauberer Energie, darunter Batterien für Elektrofahrzeuge, Windkraftanlagen, Solarmodule, Stromnetze und Elektronik. Diese Ressourcen sind für den globalen Energiewandel weg von fossilen Brennstoffen unverzichtbar.

Die Nachfrage nach diesen Mineralien steigt rasant, da Länder den Ausbau erneuerbarer Energien und Batterietechnologien vorantreiben. So benötigen Elektrofahrzeuge beispielsweise etwa sechsmal so viele Mineralien wie herkömmliche Autos, und Offshore-Windparks benötigen fast dreizehnmal so viele mineralische Ressourcen wie Gaskraftwerke. Insgesamt könnte sich die Nachfrage nach vielen kritischen Mineralien bis 2030 verdreifachen, wobei einige Analysten ihre strategische Bedeutung mit der von Erdöl im 20. Jahrhundert vergleichen.

In Afrika, Lateinamerika und Teilen Asiens befinden sich große Vorkommen kritischer Mineralien, die wirtschaftliche Chancen wie die Schaffung von Arbeitsplätzen, wirtschaftliche Diversifizierung und höhere Staatseinnahmen bieten. Diese Vorteile hängen jedoch von einem effektiven Management und einer guten Regierungsführung ab, um zu verhindern, dass diese Ressourcen zu Konflikten, Korruption, Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen beitragen.

Der Abbau dieser Mineralien birgt Umweltrisiken wie Entwaldung, Wasserverschmutzung, Verlust der Artenvielfalt, Bodendegradation und Treibhausgasemissionen. Viele Lagerstätten befinden sich in der Nähe indigener Gemeinschaften und ökologisch sensibler Gebiete, was die Notwendigkeit verantwortungsvoller Abbaupraktiken unterstreicht.

Der UN-Sicherheitsrat betont, dass der Mineralienreichtum Frieden und nachhaltige Entwicklung fördern und nicht Gewalt unterstützen sollte, und hebt die Bedeutung guter Regierungsführung hervor, um sicherzustellen, dass diese Ressourcen den lokalen Gemeinschaften zugutekommen.