Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die UNESCO-Regionalbüros für Ägypten und Sudan sowie Ostasien organisierten gemeinsam mit dem Chinesischen Nationalen Seidenmuseum am 7. Mai 2026 anlässlich des Internationalen Museumstags 2026 ein internationales Webinar mit dem Titel „Universelle Zugänglichkeit in Museen: Inklusive Praktiken und Innovationen“. Die Veranstaltung brachte UNESCO-Experten, ICOM-Vertreter, führende Museen und Experten für Barrierefreiheit aus China, Ägypten, Frankreich und den Vereinigten Staaten zusammen, um Erfahrungen und Praktiken auszutauschen, die darauf abzielen, den inklusiven Zugang zu Kultur und die Teilhabe, insbesondere für Menschen mit Behinderungen, zu verbessern.

Herr Paolo Fontani, kommissarischer Leiter und Vertreter des UNESCO-Regionalbüros für Ägypten und Sudan, betonte das Engagement der UNESCO für einen gleichberechtigten Zugang zu Kultur und Kulturerbe. Er plädierte dafür, Barrierefreiheit als grundlegendes Prinzip in Museumsrichtlinien, Bildungsinitiativen und Besuchererlebnisse zu integrieren, um inklusivere Kulturräume zu schaffen.

Herr Shahbaz Khan, Direktor des UNESCO-Regionalbüros für Ostasien, hob die zunehmende Zusammenarbeit zwischen der UNESCO, Museen und Kulturinstitutionen zur Förderung der Barrierefreiheit hervor. Er verwies auf Entwicklungen wie Chinas „Leitlinien zur Barrierefreiheit von Museen“ und unterstrich den Wert des internationalen Dialogs und Wissensaustauschs, um praktische Maßnahmen zu fördern, die Museen besucherfreundlicher und einladender gestalten.

Frau Xiaofen Ji, Direktorin des Chinesischen Nationalen Seidenmuseums, merkte an, dass Barrierefreiheit nicht nur physischen Zugang, sondern auch emotionale, informative und partizipative Einbeziehung umfasst, um sicherzustellen, dass sich die Besucher während ihres gesamten Museumsbesuchs respektiert und eingebunden fühlen.

Herr Ossama Abdel-Meguid, Vorsitzender von ICOM Ägypten, betonte, dass Barrierefreiheit in Museen neben der Verbesserung der physischen Infrastruktur auch die Schaffung einladender und emotional inklusiver Umgebungen umfassen müsse. Er wies zudem auf die Bedeutung von Bildungsprogrammen, Technologie und kontinuierlicher beruflicher Weiterbildung für Museumsfachleute hin, um barrierefreie Museen für die Zukunft zu gestalten.