Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die ersten U23-Asienmeisterschaften fanden vom 9. bis 12. Juli in Ordos statt und präsentierten beeindruckende Leistungen aufstrebender Athleten. Der malaysische Rekordhalter Muhammad Azeem Fahmi gewann das 100-Meter-Finale der Männer in 10,17 Sekunden, knapp vor dem Iraker Falah Al-Khazaali, der mit 10,21 Sekunden einen nationalen Rekord aufstellte und Silber holte. Der Katarer Salah Nur Ismail Yunis sicherte sich den dritten Platz. Fahmi hatte im Vorlauf bereits 10,15 Sekunden erzielt und damit seine starke Form vor den Asienspielen unter Beweis gestellt.
Im 100-Meter-Lauf der Frauen verbesserte die Chinesin Xue Kunzhi ihre persönliche Bestzeit auf 11,37 Sekunden. Zuvor war sie Teil der chinesischen 4x100-Meter-Staffel, die bei den Asian Relays die Silbermedaille gewann. Im 200-Meter-Lauf trat sie jedoch nicht an, während Fahmi wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde. Weitere chinesische Sieger waren Huang Youwen und Jiang Yutong über 200 Meter der Männer bzw. Frauen. Indien gewann die Mixed-Staffel in einem knappen Finish gegen China.
Bei den Wurfdisziplinen erzielte die taiwanesische Speerwerferin Chu Pin-Hsun mit 57,31 Metern eine persönliche Bestleistung und gewann damit den Titel bei den Frauen. Der Chinese Ma Yinglong sicherte sich mit einer persönlichen Bestleistung von 17,11 Metern den Titel im Dreisprung der Männer.
Im 400-Meter-Hürdenlauf egalisierte der chinesische Athlet Xu Xinfeng mit einer Zeit von 48,68 Sekunden den nationalen Rekord und übertraf damit sein Ziel, unter 49 Sekunden zu bleiben. Er verwies den Sri Lanker Ayomal Akalanka Liyanage, der 49,03 Sekunden lief, auf den zweiten Platz. Der Japaner Shinya Hayashi gewann die 400 Meter der Männer mit einer persönlichen zweitbesten Zeit von 45,26 Sekunden. Bei den Frauen siegte die Usbekin Dhzonbibi Khukmova mit einer persönlichen Bestzeit von 51,19 Sekunden vor der Philippinerin Naomi Kaylia Johnson, die mit einer Zeit von 52,34 Sekunden Zweite wurde.