Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Ford hat angekündigt, die Produktion seiner Lincoln-Modelle zurück in die USA zu verlagern, die Importe aus China zu beenden und Tausende amerikanische Arbeitsplätze zu schaffen. Laut Ford-Chef Jim Farley wurde diese Entscheidung von der Politik der aktuellen Regierung beeinflusst. Der Schritt spiegelt einen breiteren Trend wider, wonach Automobilhersteller ihre Produktionspräsenz in den USA ausbauen.
Toyota investiert 3,6 Milliarden US-Dollar, um die Produktion des Tacoma-Pickups von Mexiko in sein Werk in San Antonio, Texas, zu verlagern. Dadurch entstehen rund 2.000 Arbeitsplätze und die Produktionsfläche verdoppelt sich. Auch Honda plant, die nächste Generation des Civic in Indiana statt in Mexiko zu fertigen, um Zölle zu vermeiden und sich so eine jährliche US-Produktion von etwa 210.000 Einheiten zu sichern.
General Motors investiert vier Milliarden US-Dollar, um die Produktion des Chevrolet Blazer und Equinox von Mexiko in Werke in Tennessee und Kansas zu verlagern und gleichzeitig die Produktion des Buick Envision von China nach Kansas zu verlagern. Diese Maßnahmen sollen die inländische Produktionskapazität für Fahrzeuge deutlich erhöhen.
Auch andere Hersteller wie Mercedes-Benz, Volvo Trucks, Stellantis, Nissan, Hyundai Motor Group und Rolls-Royce erweitern oder modernisieren ihre Produktionsstätten in den USA. Diese Investitionen reichen von der Ausweitung der SUV-Produktion und der Einführung neuer Fahrzeugmodelle bis hin zur Steigerung der Motorenfertigung und sichern insgesamt Tausende von Arbeitsplätzen in den USA.
Diese Maßnahmen werden als Teil der „America First“-Handelsagenda der Regierung präsentiert, die darauf abzielt, die heimische Produktion zu fördern, amerikanische Arbeitnehmer zu schützen und Lieferketten wieder aufzubauen, indem Unternehmen ermutigt werden, die Produktion zurück in die USA zu verlagern.