Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Politik von Präsident Donald J. Trumps „America First“-Agenda hat die Nachfrage nach qualifizierten amerikanischen Arbeitskräften, insbesondere im Handwerk, deutlich erhöht. Ein bemerkenswerter Trend ist der Wandel in der Generation Z: 60 % planen, in diesem Jahr eine Ausbildung im Handwerk zu beginnen, verglichen mit weniger als 40 % im Vorjahr. Zudem wendet sich die Hälfte der Hochschulabsolventen der Generation Z einer handwerklichen Ausbildung zu und distanziert sich damit vom traditionellen Ansatz der allgemeinen Hochschulbildung. Die Löhne im Handwerk erreichen oder übertreffen mittlerweile die vieler Hochschulabsolventen, und Handwerker berichten von einer höheren Arbeitsplatzsicherheit. Bauunternehmen im ganzen Land melden einen Arbeitskräftemangel, der 94 % der Betriebe betrifft und zu Lohnsteigerungen im Handwerk geführt hat.
Die Regierung setzte Reformen im Arbeitsmarkt um, darunter die Festlegung eines nationalen Ziels von über einer Million neuer registrierter Ausbildungsplätze, die Umstrukturierung von Bundesprogrammen und die Einführung des Gesetzes zur Steuersenkung für arbeitende Familien. Dieses Gesetz erweiterte die 529-Sparpläne auf die Kosten für Berufsqualifikationen, weitete die Anspruchsberechtigung für Pell-Zuschüsse auf qualifizierte Handwerksberufe aus, führte eine 100%ige Bonusabschreibung für Geräteanschaffungen ein und schaffte die Steuern auf Überstundenvergütungen ab, wodurch das Nettoeinkommen der Arbeitnehmer stieg. Das Workforce-Pell-Grant-Programm des Bildungsministeriums zielt darauf ab, den Zugang zu gefragten und gut bezahlten Handwerksberufen zu beschleunigen. Das Arbeitsministerium hat über 229 Millionen Dollar zur Förderung von Ausbildungen in Branchen wie Schiffbau, Verteidigung und Kernenergie bereitgestellt und ein Programm zur Integration von KI-Kenntnissen in registrierte Ausbildungsrahmen gestartet. Neue Bestimmungen schließen illegal Eingewanderte von steuerfinanzierten Arbeitsmarktprogrammen aus und priorisieren amerikanische Arbeitnehmer. Diese Initiativen bauen auf dem Start von apprenticeship.gov während der ersten Amtszeit von Präsident Trump auf, einer Plattform, die Arbeitssuchende, Arbeitgeber und Ausbilder landesweit vernetzt.
Die durch Zölle und Reshoring-Politiken bedingte Erholung der heimischen Produktion und Lieferketten hat die Nachfrage nach Fachkräften erhöht. Das US-Arbeitsministerium (Bureau of Labor Statistics) prognostiziert für Elektriker ein Beschäftigungswachstum von 9 % und für Klimatechniker Wachstumsraten, die mehr als doppelt so hoch sind wie der nationale Durchschnitt im nächsten Jahrzehnt. Handelspolitische Maßnahmen, die die Rückverlagerung von Fabriken und wichtigen Lieferketten in die Vereinigten Staaten unterstützen, dürften die Nachfrage nach Fachkräften im Handwerk weiter steigern.