Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Samuel Ogazi, ein Olympiafinalist aus Alabama, lief in Eugene die 400 Meter in 43,38 Sekunden und verteidigte damit seinen NCAA-Titel. Mit dieser Leistung belegt er den vierten Platz in der ewigen Weltbestenliste über diese Distanz und unterbot sowohl den nigerianischen als auch den US-amerikanischen Hochschulrekord, der zuvor von Michael Norman gehalten wurde. Nur Wayde van Niekerk, Michael Johnson und Butch Reynolds sind schneller.

Jaiden Reid von der LSU stellte im 200-Meter-Lauf der Männer mit einer Zeit von 19,63 Sekunden eine Weltjahresbestleistung und einen neuen US-amerikanischen Hochschulrekord auf. Mit diesem Lauf kletterte er auf den geteilten zwölften Platz der ewigen Weltrangliste und unterbot den bisherigen Hochschulrekord von 19,69 Sekunden aus dem Jahr 2007. Reid lief zudem die 100 Meter in windunterstützten 9,82 Sekunden und belegte damit den zweiten Platz.

Im 110-Meter-Hürdenlauf verteidigte Ja'Kobe Tharp von Auburn seinen Titel mit einer Zeit von 12,90 Sekunden, was die elft schnellste jemals gelaufene Zeit darstellte. Auch Kendrick Smallwood unterbot die 13-Sekunden-Marke und erzielte mit 12,95 Sekunden eine persönliche Bestzeit.

Der Langstreckenläufer Habtom Samuel aus New Mexico gewann sowohl den 5000-Meter- als auch den 10.000-Meter-Lauf und erzielte damit ein Distanz-Double, nachdem er im Vorjahr in beiden Disziplinen jeweils Zweiter geworden war.

Zu den weiteren Siegern zählten Kimani Jack aus Großbritannien im Hochsprung und Ralford Mullings aus Jamaika im Diskuswurf. Arkansas sicherte sich den Mannschaftstitel der Männer bei den NCAA-Meisterschaften.