Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Experten des UN-Menschenrechtsrats erklären, dass Staatenlosigkeit und die anhaltende Vertreibung der Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch die Gefahr des Menschenhandels erheblich erhöhen und verheerende Folgen für die Opfer haben. Da ihnen in Myanmar die Staatsbürgerschaft verweigert wird und sie gewalttätigen Angriffen ausgesetzt sind, sind die Rohingya in großer Zahl geflohen; fast 1,2 Millionen leben derzeit in Flüchtlingslagern. Vielen fehlt der Zugang zu Bildung, Arbeit und sicheren Migrationswegen – Umstände, die Menschenhändler ausnutzen. Kinder, Jugendliche, Frauen und Mädchen sind laut Experten besonders anfällig für Menschenhandel und geschlechtsspezifische Gewalt. Berichten zufolge starben im Jahr 2025 über 900 Rohingya auf See, hauptsächlich in der Andamanensee und im Golf von Bengalen, wobei etwa 66 % Frauen und Kinder waren.

Unabhängige Menschenrechtsexperten äußern schwere Bedenken hinsichtlich der Bahá'í-Religionsminderheit im Iran und berichten von willkürlichen Verhaftungen, Verschwindenlassen, Haft ohne Kontakt zur Außenwelt und Folter – Praktiken, die als Verstöße gegen das Völkerrecht beschrieben werden. Etwa 57 Bahá'í befinden sich derzeit in Haft oder Gefängnis; viele wurden unter Androhung von Gewalt oder in staatlichen Medien zu Geständnissen gezwungen. Diese Verhaftungen haben seit Kriegsbeginn im gesamten Iran zugenommen und verstärken die Besorgnis über die Verfolgung religiöser Minderheiten.