Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Sudan befindet sich in einer eskalierenden Krise, die von verschärften Konflikten, Massenvertreibungen und akuter Ernährungsunsicherheit geprägt ist. Seit Ausbruch der Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) sind etwa 8,6 Millionen Menschen vor der Gewalt geflohen, viele von ihnen in Nachbarländer.

Laut Welternährungsprogramm sind mehr als 19,5 Millionen der 51 Millionen Einwohner Sudans von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Internationale Organisation für Migration der Vereinten Nationen berichtet zudem von mindestens 200.000 neuen Vertreibungen aufgrund zunehmender Kämpfe seit Ende 2025.

Die Situation wird durch verheerende saisonale Überschwemmungen zusätzlich verschärft, was die humanitäre Notlage verschlimmert. Trotz dieser Herausforderungen arbeiten die UN-Organisationen aktiv daran, lebensrettende Hilfe zu leisten.

Der Sicherheitsrat erhält fortlaufend Berichte von hochrangigen UN-Beamten über die sich verschlechternde Lage im Sudan, wo die Zivilbevölkerung unter Krieg, Hunger, Vertreibung und Überschwemmungen leidet.