Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Führende Persönlichkeiten der Fischergemeinde rund um den Albertsee in Uganda äußerten Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Menge an Plastikmüll und anderen Abfällen, die in den See gelangen, und warnten davor, dass dies die Fischbestände und das Überleben zukünftiger Generationen gefährden könnte.
Laut Solomon Wamara, dem Vorsitzenden der Fischer am Albertsee, verursacht die Plastikverschmutzung nicht nur sanitäre Probleme, sondern beeinträchtigt auch direkt die Fischlaichgebiete. Er merkte an, dass Plastiktüten und Müll häufig im See landen und so Lebensräume zerstören, die für das Wachstum und die Fortpflanzung der Fische unerlässlich sind.
Durch landwirtschaftliche Aktivitäten und Abfallentsorgung wird die Verschmutzung auch über die Flüsse Wambaya, Waki und Nguse eingeschleppt, was die Fischlaichgebiete weiter schädigt und die Ernährungssicherheit der vom See abhängigen Gemeinden bedroht.
Herr Wamara rief die Gemeinden rund um den Albertsee dazu auf, die illegale Müllentsorgung, insbesondere von Plastik, einzustellen und sich aktiv an Umweltschutzkampagnen zu beteiligen. Er befürwortet die Ausweitung der monatlichen Sauberkeitsinitiativen, um mehr Gemeindemitglieder einzubeziehen.
Er betonte auch die Notwendigkeit, den Naturschutz mit dem Lebensunterhalt derjenigen, die vom See abhängig sind, in Einklang zu bringen, und schlug vor, dass die Behörden nachhaltige und legale Fischereipraktiken fördern sollten, ohne den traditionellen Fischern übermäßige Steuern aufzuerlegen.
Godwin Angalia, Bezirkskommissar von Kikuube und ehemaliger Fischer, bekräftigte die Ansicht der Regierung, dass Seen für die lokale Wirtschaft und das Leben der Menschen von entscheidender Bedeutung seien, und betonte ihre Wichtigkeit in der Regierungspolitik.