Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Terrorismus wurde eine neue Initiative zum Schutz von Terrorismusopfern vor Online-Gefahren ins Leben gerufen. Dieser Tag rückt die anhaltenden Herausforderungen, denen Überlebende gegenüberstehen, in den Fokus, darunter die Verbreitung von Falschinformationen im Internet, die Erinnerungen und die Wahrheit verzerren können, so der Überlebende Saynab Warsame.

Die Initiative wurde vom Netzwerk der Opfervereinigungen des Terrorismus ins Leben gerufen, das letztes Jahr vom Büro der Vereinten Nationen für Terrorismusbekämpfung gegründet wurde, um die Unterstützung für die Rechte und Bedürfnisse von Opfern weltweit zu bündeln.

Bei der Gedenkveranstaltung der Vereinten Nationen reflektierte Rachel Goldberg-Polin, deren Sohn 2023 bei einem Hamas-Anschlag in Israel als Geisel genommen und getötet wurde, über den Verlustschmerz von Familien, die weltweit vom Terrorismus betroffen sind. Sie sprach über die menschlichen Spannungen zwischen Zerstörung und Liebe und bezog sich dabei auf einen historischen Dialog zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud.

Ein weiterer Überlebender, Hassan Ndugwa, berichtete, wie er 2010 in Uganda während einer Public-Viewing-Veranstaltung zur FIFA-Weltmeisterschaft einen Selbstmordanschlag überlebte. Diese Erfahrung inspirierte ihn zur Mitgründung des Uganda Muslim Youth Development Forum, das sich gegen gewalttätigen Extremismus einsetzt und junge Menschen unterstützt.