Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Trey Hardee, der amtierende Zehnkampf-Weltmeister, stand vor den Olympischen Spielen 2012 in London vor großen Herausforderungen, nachdem er sich bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu eine Bänderverletzung im rechten Ellbogen zugezogen hatte. Er riss sich beim Speerwurf Bänder und unterzog sich einer Rekonstruktion des ulnaren Seitenbandes, der sogenannten Tommy-John-Operation, die von einem Spezialisten in Birmingham, Alabama, durchgeführt wurde.
Trotz einer kurzen Genesungszeit, die seine Olympiaqualifikation in Frage stellte, kehrte Hardee in den Wettkampf zurück und belegte im dritten Vorlauf des Zehnkampfs über 400 Meter bei den Olympischen Spielen in London mit einer Zeit von 48,11 Sekunden den zweiten Platz. Damit erreichte er in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter seinem Teamkollegen Ashton Eaton, der einen Weltrekord aufstellte.
Hardee blickte auf den Umgang mit seiner Verletzung während des Wettkampfs zurück und erinnerte sich an seinen Auftritt über 1500 m bei der WM 2011. Er hatte nur wenig Vorbereitungszeit und lief mit getaptem Arm, um die Schmerzen zu lindern. Das führte zwar zu einem langsameren Finish, aber letztendlich zum Gewinn der Goldmedaille. Seine Genesung und seine Leistung bei den Olympischen Spielen 2012 deuten auf stetige Fortschritte hin, die ihm angesichts starker Konkurrenz einen möglichen Podiumsplatz einbringen könnten.