Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Chris Kirkland, ehemaliger Torwart von Liverpool, Wigan Athletic und Sheffield Wednesday, hat seinen Kampf gegen die Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln enthüllt, der 2012 begann. Er sagt, er sei innerhalb von etwa drei Monaten nach Beginn der Medikamenteneinnahme abhängig geworden, und die Sucht habe schnell sein tägliches Leben auf und neben dem Platz beherrscht.
„Die Auswirkungen auf mich waren verheerend – ich wurde zu einem völlig anderen Menschen“, sagte Kirkland. Er beschrieb, wie er morgens als Erstes und abends als Letztes an die Medikamente dachte und sogar Tabletten mit auf den Platz nahm. Er warnte, dass die Sucht ohne Hilfe tödlich hätte enden können.
Kirkland ist überzeugt, dass Aufklärungs- und Sensibilisierungsprogramme wie die „Take Care“-Module der UEFA ihn dazu hätten bewegen können, früher Hilfe zu suchen. Er sagte, die Module böten praktische Hilfsmittel und Anleitungen, und betonte, dass klare und leicht verständliche Informationen Betroffene dazu ermutigen könnten, sich früher zu melden.
Als Botschafter der Liverpool FC Foundation unterstützt Kirkland die UEFA-Initiative „Take Care“, die sich für einen gesünderen Lebensstil und ein sichereres Umfeld im gesamten Fußballbereich einsetzt. Er betonte, dass die Initiative Leben im Profi- und Amateurfußball, in Gemeinden und Familien retten könne.
Kirkland betonte die Notwendigkeit eines unterstützenden, vorurteilsfreien Umfelds und merkte an, dass Spieler möglicherweise zögern, Probleme mit ihren direkten Vorgesetzten zu besprechen, aber eher offen für externe Unterstützung sein könnten. Seine Botschaft: Menschen mit Suchtproblemen sollten nicht zögern, Hilfe zu suchen.