Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das US-Energieministerium (DOE) hat 500 Millionen US-Dollar für eine 1 Milliarde US-Dollar teure Modernisierung des Cleveland-Cliffs-Werks in Middletown, Ohio, bewilligt. Ziel des Projekts ist es, die Stahlproduktion zu modernisieren, 2.300 Arbeitsplätze zu sichern und die heimische Stahlversorgungskette zu stärken, wodurch wichtige amerikanische Fertigungsindustrien gefestigt werden, so das DOE.
Die Investition umfasst den Wiederaufbau und die Modernisierung des primären Kohle-Hochofens des Werks, den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Ofenbetriebs und der Energieeffizienz sowie den Bau einer Anlage vor Ort zur Umwandlung von Prozessgasen des Stahlwerks in Strom. Zukünftig könnten industrielle Nebenprodukte für die regionale Betoninfrastruktur wiederverwendet werden.
Energieminister Chris Wright bezeichnete die Initiative als Teil einer umfassenderen Strategie zum Wiederaufbau der amerikanischen Industriebasis, zur Unterstützung von Arbeitnehmern und zur Stärkung der nationalen Sicherheit. Staatssekretärin Audrey Robertson erklärte, die Partnerschaft mit Cleveland-Cliffs werde dazu beitragen, die Abhängigkeit von ausländischem Stahl zu verringern und eine zuverlässige inländische Versorgung mit hochreinem Stahl zu sichern, der für Branchen wie die Automobilindustrie, die Klimatechnik, die Haushaltsgeräteindustrie und den Stahlvertrieb benötigt wird.
Cleveland-Cliffs, der größte Flachstahlproduzent der USA, gab bekannt, dass das ursprünglich umfassender geplante Projekt aufgrund der Zurückhaltung der Kunden gegenüber einem Aufpreis für umweltfreundlichen Stahl überarbeitet wurde. Das Unternehmen und das US-Energieministerium (DOE) entwickelten stattdessen einen Ansatz, der auf die Verbesserung der bestehenden kohlebasierten Stahlerzeugungsprozesse und die Vermarktung von Nebenproduktgasen abzielt.