Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Der ehemalige kanadische Dreispringer Edrick Floreal beschrieb sich selbst als Trainer, der sich stark auf Sportwissenschaft und detaillierte Planung stützt und betonte, dass Athleten sich dem Prozess der Leistungssteigerung voll und ganz verschreiben müssen. Er erklärte, dass Coaching viele Dimensionen umfasst und die Mitarbeit der Athleten entscheidend ist, da bloße Anweisungen ohne deren Zustimmung wirkungslos bleiben. Floreal führte aus, dass Athleten für Bereiche wie Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und Rumpfmuskulaturtraining selbst Verantwortung übernehmen müssen, um ihre Leistung erfolgreich zu steigern.

Floreal verglich die Beziehung zwischen Trainer und Athlet mit der Planung einer Reise: Der Trainer plant, der Athlet folgt der vorgegebenen Route. Die besten Partnerschaften, so Floreal, zeichnen sich dadurch aus, dass der Trainer strategische Anpassungen vornimmt, während der Athlet dem Prozess vertraut. Übernimmt der Athlet die Planung, wird die Dynamik gestört.

Floreal erklärte, dass es für Sprinter keinen typischen Trainingstag gebe. Die Trainingseinheiten könnten zwar Doppeleinheiten mit Gewichtheben und Schnelligkeitstraining beinhalten, seien aber aufgrund der hohen körperlichen Belastung kurz. Erholungstage mit Physiotherapie, Massagen und Wassertherapien hätten Priorität, um die Leistung zu fördern.

Floreal betonte, dass das Coaching individuell gestaltet werden müsse. Manche Athleten bräuchten Ermutigung, um die Belastung zu reduzieren und Verletzungen vorzubeugen, während andere Motivation bräuchten, um das Training zu intensivieren. Er hob außerdem die Bedeutung eines ausgeglichenen Soziallebens außerhalb des Trainings für das allgemeine Wohlbefinden hervor.