Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Fast 30 Länder entsenden ihre besten Synchronschwimmer zum vierten Wettkampf des World Aquatics Synchronschwimm-Weltcups 2026 in Pontevedra, Spanien. Bei der Veranstaltung, die vom 29. bis 31. Mai stattfindet, werden Medaillen in acht Disziplinen vergeben.

Spanien, Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2024 in Paris, zählt zu den Hauptfavoriten. Das spanische Team besteht aus mehreren Medaillengewinnerinnen, allen voran Iris Tío Casas.

Noch vor ihrem 22. Lebensjahr hatte Iris Tio Casas bereits olympische, Welt- und Europameistertitel errungen. 2025 schrieb sie Geschichte, indem sie als erste Synchronschwimmerin Weltmeistertitel in allen vier Disziplinen gewann: Solo, Damenduett, Mixed-Duett und Team. Sie wurde zur Welt- und Europameisterin im Synchronschwimmen des Jahres 2025 gekürt. In dieser Saison konzentrierte sie sich auf ihr Training, wird aber in Pontevedra wieder an Wettkämpfen teilnehmen und im Solo-, Duett- und Teamwettbewerb antreten. Tio Casas erklärte, die Vorbereitung auf mehrere Wettkämpfe sei zwar körperlich und mental anspruchsvoll, biete aber gleichzeitig größere Möglichkeiten zur Verbesserung. Sie freue sich darauf, vor heimischer Kulisse und im Beisein ihrer Familie und Fans anzutreten, was ihr helfe, die Wettkampfnervosität zu bewältigen.

Nach den Olympischen Spielen 2024 übernahm die ehemalige spanische Star-Schwimmerin Andrea Fuentes, vierfache Olympiamedaillengewinnerin, das Amt der spanischen Nationaltrainerin. Zuvor hatte sie die USA zu einer Silbermedaille geführt. Seit ihrer Rückkehr hat Spanien bei den Schwimmweltmeisterschaften 2025 neun Medaillen gewonnen – mehr als jede andere Nation. Fuentes wird für ihre innovativen Choreografien gelobt, darunter eine viral gegangene Team-Routine zum Backstreet-Boys-Song „Backstreet’s Back“. Unter ihrer Führung zeichnet sich das spanische Team durch starke Kommunikation und großen Zusammenhalt aus.