Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Auf der 79. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2026 wurden sechs Einzelpersonen und Institutionen für ihren herausragenden Beitrag zur globalen Gesundheit über ihre regulären Aufgaben hinaus ausgezeichnet. Die Preise wurden von Versammlungspräsident Dr. Víctor Elias Atallah Lajam und WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus gemeinsam mit Vertretern von Stiftungen überreicht, die diese Preise seit über 40 Jahren vergeben.
Die Preisträger des Jahres 2026 repräsentieren vielfältige Hintergründe und Initiativen, die sich auf die Stärkung der Primärversorgung, den Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten und die Verbesserung der Gesundheit für alle konzentrieren. Ihre Arbeit umfasst die Verbesserung der Primärversorgungssysteme, die Förderung der Krankheitsbekämpfung, die Stärkung der Gemeinschaften und den Ausbau grundlegender Gesundheitsdienste für gefährdete Bevölkerungsgruppen.
Die Banconi Community Health Association (ASACOBA) in Mali erhielt den Sasakawa-Gesundheitspreis für ihre wegweisenden Bemühungen im Bereich der gemeindebasierten Primärversorgung und die Stärkung unterversorgter Bevölkerungsgruppen durch lokal gesteuerte Dienstleistungen.
Dr. Worawit Tontiwattanasap aus Thailand erhielt den United Arab Emirates Health Foundation Prize für die Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für ländliche, staatenlose und grenzüberschreitende Gemeinschaften durch Aufklärung, Schulung und politische Interessenvertretung.
Zwei Auszeichnungen würdigten die Arbeit im Bereich des gesunden Alterns: Professor Bruno Vellas aus Frankreich für die Entwicklung innovativer gemeindenaher Pflege für ältere Erwachsene und SingHealth aus Singapur für integrierte, sektorübergreifende Strategien zur Unterstützung des gesunden Alterns und altersfreundlicher Umgebungen.
Der Dr. Lee Jong-wook-Gedächtnispreis für öffentliche Gesundheit ging an Professor Mohammad Abul Faiz aus Bangladesch für sein Lebenswerk, insbesondere im Kampf gegen Krankheiten in ländlichen und marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Der Preis ehrt das Vermächtnis von Dr. Lee Jong-wook, dem sechsten Generaldirektor der WHO.
Dr. Amr Mohamed Kandeel aus Ägypten erhielt den Nelson-Mandela-Preis für Gesundheitsförderung für seine Führungsrolle bei der Entwicklung eines widerstandsfähigen, präventionsorientierten öffentlichen Gesundheitssystems mit Schwerpunkt auf Krankheitsbekämpfung, digitaler Innovation und Gleichstellung.