Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der irische Fußballverband hat das UEFA-U17-2026-Schulprojekt ins Leben gerufen, ein Programm zur Förderung des Fußballs für Mädchen an Grund- und weiterführenden Schulen in Nordirland. Diese Initiative fällt mit der Rückkehr des internationalen Spitzenfußballs in die Region zusammen und nutzt die U17-Frauen-EM als Plattform, um die nächste Generation von Fußballerinnen unter dem Motto „Girls Play Here“ zu inspirieren.
Das Projekt befasst sich mit der Geschlechterungleichheit im Fußball. Aktuelle Zahlen zeigen, dass 56 % der Jungen im Alter von 5 bis 11 Jahren und 41 % der Schüler an weiterführenden Schulen Fußball spielen, verglichen mit nur 27 % bzw. 15 % der Mädchen. Ziel ist es, durch Schulfußballprogramme sinnvolle und nachhaltige Möglichkeiten zu schaffen, die das Selbstvertrauen, die motorischen Fähigkeiten und die Führungsqualitäten von Mädchen stärken.
Teilnehmende Schulen erhalten ein maßgeschneidertes sechswöchiges Fußballprogramm mit wöchentlichen 60-minütigen Trainingseinheiten unter der Leitung qualifizierter IFA-Trainer. Lehrkräfte haben Zugang zu den IFA-Trainerausbildungen der Stufe 1, die die schulische und berufliche Weiterentwicklung fördern. Zusätzlich besuchen UEFA-Botschafter die Schulen als Vorbilder, und rund 1.000 Tickets für die U17-EM werden an Mädchen vergeben, um ihnen die Möglichkeit zu geben, Spitzenfußball zu erleben.
Das Projekt „Schools Legacy“ hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei Jahren 750 Mädchen und 125 Schulen einzubinden und einen nachhaltigen Pool an qualifizierten Trainern und Schiedsrichtern aufzubauen. Darüber hinaus sollen Partnerschaften zwischen Schulen und Vereinen gefördert werden, um den Zugang zum Fußball auch außerhalb des Klassenzimmers zu ermöglichen.
Die Kampagne „Girls Play Here“ verfolgt das Ziel, einen Kulturwandel herbeizuführen, indem Fußball als inklusiver Sport für Mädchen gefördert und deren Selbstvertrauen, Ambitionen und Chancen gestärkt werden. Der IFA beschreibt seine Partnerschaft mit der UEFA als entscheidend für die Beratung, das Fachwissen und die Unterstützung bei der Umsetzung dieser Initiative.