Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Sechs Kunstprojekte aus dem asiatisch-pazifischen Raum, die im Rahmen eines offenen Aufrufs ausgewählt wurden, zeigten, wie Kunst das Klimabewusstsein stärken, die Beteiligung der Bevölkerung fördern und lokale Klimaschutzmaßnahmen anregen kann. In China schuf Lan Qixia einen Öko-Kunstpfad mit zwölf Installationen aus Bergabfällen, an dem Jugendliche und Freiwillige teilnahmen, um zum Nachdenken über das Verhältnis von Abfall und Natur anzuregen.
Aus Südkorea präsentierte Yujin Joung „Sun as a New Currency“ , ein spekulatives Fiktions- und Weltenbauprojekt, das marginalisierte Stimmen wie Frauen und Arbeiter in den Mittelpunkt stellt. Hanna Parks Ausstellung „Decomposer“ nutzte Video und weggeworfene Materialien, um das ökologische Bewusstsein auf Jeju neu zu entfachen.
Zu den indischen Beiträgen zählten Sonali Verma und Pritish Balis Projekt „Making the ‘Invisible’ Visible“ , das mithilfe von Wärmebildaufnahmen und Erzählungen von Frauen die Auswirkungen extremer Hitze in Innenräumen auf unbezahlte Hausangestellte beleuchtete und so geschlechtsspezifische Klimaprobleme in die öffentliche und politische Debatte einbrachte. Pubarun Basus Projekt „ Dhara“ schulte Jugendliche entlang des Ganges-Yamuna-Flusssystems, ökologische Veränderungen zu dokumentieren und lokale Klimanarrative zu entwickeln. Tanmay Shahs Ausstellung „ Borrowed Earth“ nutzte Malerei und Fotografie, um persönliche Bezüge zu Hitze, Wasserknappheit und Umweltverschmutzung herzustellen.
In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde hervorgehoben, dass Kunst zwar keine direkten Lösungen bietet, aber eine entscheidende Rolle dabei spielt, den Klimawandel erfahrbar zu machen, festgefahrene Sichtweisen zu hinterfragen und Räume für Reflexion und Engagement zu schaffen. Die Teilnehmenden betonten, dass wissenschaftliche Daten allein die individuellen und gemeinschaftlichen Erfahrungen mit dem Umweltwandel nicht vollständig erfassen können, die Kunst jedoch auf emotionaler und sinnlicher Ebene vermitteln kann.
Diese Initiativen zeigen gemeinsam, wie künstlerische Praktiken zur Erweiterung des Klimadiskurses beitragen, indem sie die gelebte Realität, Inklusivität und narrative Souveränität für die am stärksten betroffenen Gemeinschaften betonen.