Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Das Stipendium Hungaricum (SHS), eine seit 2021 bestehende Kooperation zwischen World Aquatics und der ungarischen Regierung, ermöglicht internationalen Studierenden ein Studium und Training in Ungarn an führenden Schwimmzentren und Universitäten. Josefina Arrua aus Paraguay erwarb einen Bachelor-Abschluss in Psychologie an der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) in Budapest, während Ammara Pinto aus Malawi und Saud Ghali aus Bahrain ihr Studium der Sportwissenschaft an der Ungarischen Universität für Sportwissenschaft abschlossen.

Jeder Athlet wurde durch die Möglichkeit motiviert, gleichzeitig akademische Höchstleistungen zu erbringen und im Schwimmsport auf hohem Niveau zu arbeiten. Pinto trieb die Chance an, Bildung mit Zugang zu erstklassigem Training zu verbinden. Ghali hob hervor, dass das Programm sowohl eine anspruchsvolle Ausbildung als auch eine sportliche Karriere fördert. Arrua schätzte die Qualität des Programms und die Möglichkeit, mit internationalen Trainern und Athleten zu trainieren.

Arrua beschrieb die Herausforderungen bei der Anpassung an einen neuen Kontinent, eine neue Sprache und Kultur: „Als ich in Ungarn ankam, war ich zum ersten Mal in Europa, und die Umstellung war überwältigend.“ Dennoch zeigte sie sich sehr bereit, den neuen Lebensstil anzunehmen.

Alle drei Absolventinnen hoben ihre persönliche Weiterentwicklung hervor, die über den Sport hinausging. Pinto berichtete, dass sie durch die Erfahrung mehr Verantwortung für ihr Studium, ihr Training und ihr selbstständiges Leben übernommen habe. Ghali erklärte, die Erfahrung habe seine Disziplin und Anpassungsfähigkeit verbessert und ihm geholfen, verschiedene Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen und unterschiedliche Kulturen kennenzulernen. Arrua fasste ihre Transformation zusammen und sagte, sie sei durch die Veränderungen in Sprache, Kultur, Wetter, Transportmitteln, Ernährung und sozialem Umfeld zu einem anderen Menschen geworden.

Diese Überlegungen legen nahe, dass das SHS-Programm ein Umfeld bietet, das sowohl die sportliche und akademische Entwicklung als auch das persönliche Wachstum internationaler Studierender fördert.