Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Ein Workshop brachte politische Entscheidungsträger, Verantwortliche der beruflichen Bildung, Forschende, regionale Vertreter und Entwicklungspartner zusammen, um Ergebnisse zu validieren, die als Grundlage für politische Maßnahmen, Kapazitätsentwicklung und Investitionen zur Stärkung digitaler Kompetenzen im äthiopischen System der technischen und beruflichen Bildung (TVET) dienen sollen. Die Veranstaltung war Teil des Projekts „Better Education for Africa’s Rise“ (BEAR III) und der UNESCO-Unterstützung für Äthiopiens Agenda zur digitalen Transformation.
Die im Rahmen des zweitägigen Workshops vorgestellten Analysen untersuchten die digitalen Kompetenzen von Lehrkräften und Auszubildenden im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung, identifizierten Kompetenzlücken und gaben Empfehlungen zur Verbesserung von digitalem Lehren und Lernen, institutioneller Führung und der Qualifizierung der Arbeitskräfte, um den sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Diese evidenzbasierten Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Lücke zwischen den aktuellen Fähigkeiten und den zukünftigen Qualifikationsanforderungen zu schließen.
Dr. Abdoulaye Salifou, Leiter des Bildungssektors im UNESCO-Verbindungsbüro in Addis Abeba, erklärte, die digitale Transformation verändere Wirtschaft und Beschäftigungsanforderungen grundlegend. Er betonte, Investitionen in digitale Kompetenzen seien in Äthiopien mit seiner großen Jugendbevölkerung eine nationale Entwicklungspriorität. Dr. Habtamu Mulugeta, stellvertretender Generaldirektor des Bundesinstituts für berufliche Bildung (TVET), merkte an, die Analysen bildeten eine wichtige Grundlage für die Umsetzung der äthiopischen Strategie „Digitales Äthiopien“, um die Berufsbildungsprogramme an neue Technologien anzupassen.
Forscher des Bundesinstituts für berufliche Bildung (TVET Institute) präsentierten ihre Ergebnisse 37 Experten des Ministeriums für Arbeit und Qualifikationen, regionaler Berufsbildungsbehörden, Berufsbildungseinrichtungen und Entwicklungspartnern. In Fachvorträgen, Diskussionen und Plenarsitzungen überprüften und ergänzten die Teilnehmer Berichte und Empfehlungen zur Verbesserung des digitalen Kompetenzrahmens für die berufliche Bildung in Äthiopien.
Zu den wichtigsten Bereichen für die Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen im äthiopischen Berufsbildungssystem gehörten die Verbesserung der praktischen Anwendung von Fähigkeiten, die Aktualisierung institutioneller Führungsansätze und die Verbesserung der Bereitschaft der Arbeitskräfte, den sich ändernden Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.