Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany besuchte den Libanon, sprach mit vertriebenen Schülern und Lehrern und erlebte deren Engagement für Bildung trotz schwieriger Bedingungen. Der Besuch unterstrich die Notwendigkeit sicherer und förderlicher Lernumgebungen, damit Kinder Lernrückstände aufholen und ihr Selbstvertrauen für die Zukunft stärken können.
El-Enany erklärte, dass die UNESCO die nationale Bildungsplanung stärken und den Aufbau eines widerstandsfähigeren Bildungssystems im Libanon unterstützen werde, indem sie einen Zuschuss in Höhe von 1 Million US-Dollar aus der Globalen Partnerschaft für Bildung nutze.
Der Generaldirektor besichtigte bedeutende Kulturerbestätten in Tripolis, darunter Khan Al-Askar, und hob dessen Potenzial als Zentrum für Kompetenzentwicklung und Beschäftigung hervor, insbesondere für junge Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker. Er betonte die Rolle des Kulturerbes bei der Verbesserung von Lebensgrundlagen, Fähigkeiten und kreativem Ausdruck und erklärte, die UNESCO sei bereit, die Sanierungsmaßnahmen mit dem Nutzen für die Gemeinschaft zu verknüpfen.
Er besuchte auch die Internationale Messe Rachid Karami, ein UNESCO-Welterbe, das für seinen architektonischen Wert bekannt ist. El-Enany betonte das Potenzial des Ortes, Kreativität, Dialog und eine Kultur des Friedens unter künftigen Generationen zu fördern. Die UNESCO stellte Mittel aus dem Welterbefonds für dringende Konservierungsarbeiten am Wasserturm und für den Kapazitätsaufbau im Libanon zum Schutz seines Kulturerbes bereit.
In Tyros, das kürzlich in die Liste des gefährdeten Welterbes aufgenommen wurde, besichtigte der Generaldirektor gemeinsam mit nationalen Beamten und Experten wichtige archäologische Stätten. Der Besuch unterstrich die dringende Notwendigkeit, das kulturelle Erbe von Tyros zu schützen und mit den Wiederaufbaumaßnahmen zu beginnen. Eine erste Unterstützung aus dem UNESCO-Nothilfefonds für das Welterbe wurde angekündigt.