Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das Büro für Umweltmanagement (EM) des US-Energieministeriums treibt die Initiative „American Energy Hubs“ voran und wandelt ehemalige Standorte des Manhattan-Projekts und des Kalten Krieges in Zentren für Energieinnovation und -produktion um. Oak Ridge gilt als Paradebeispiel für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Rahmen dieses Programms und trägt nun den Namen „Oak Ridge American Energy Hub“ – ein zukünftiger Beitrag zur nationalen Kernenergieversorgung und zum Wirtschaftswachstum.
Der stellvertretende Energieminister Tim Walsh erklärte, die Initiative ziele darauf ab, diese historischen Stätten für die Energieerzeugung und den technologischen Fortschritt zu restaurieren, neue Arbeitsplätze zu schaffen und das Stromnetz mit bezahlbarem Strom zu versorgen. Das Oak-Ridge-Modell zeichnet sich durch Partnerschaften zwischen Bund, Land und Kommunen aus – beispielsweise mit dem Tennessee Department of Economic and Community Development, der Stadt Oak Ridge und der Tennessee Valley Authority –, die bedeutende Investitionen des Privatsektors ermöglichen.
Bislang hat EM über 2.500 Hektar Bundesland an die Gemeinden in Oak Ridge zur wirtschaftlichen Nutzung übertragen, weitere Übertragungen sind geplant. Die dort ansässigen Unternehmen haben Investitionen in Höhe von fast 10 Milliarden US-Dollar angekündigt, wodurch voraussichtlich Tausende von Arbeitsplätzen im privaten Sektor entstehen werden. Die beteiligten Unternehmen decken den gesamten Lebenszyklus von Kernbrennstoffen ab: Orano USA plant eine Anreicherungsanlage für Kraftwerksbrennstoff; BWXT reichert Brennstoff für die nationale Sicherheit an; LIS Technologies konzentriert sich auf die Laseranreicherung; TRISO-X produziert Brennstoff für Reaktoren der nächsten Generation; Radiant Nuclear baut eine Mikroreaktor-Fertigung auf; und Oklo Inc. hat eine Anlage zum Recycling von Kernbrennstoffen vorgeschlagen.