Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der zweite Tsunami-Vorsorgegipfel, der in einem hybriden Format stattfand und von der Regierung der Vereinigten Staaten, dem Internationalen Tsunami-Informationszentrum Karibikbüro (ITIC-CAR), der IOC-UNESCO und der Regierung von Curaçao unterstützt wurde, brachte Vertreter aus über dreißig Mitgliedstaaten der Zwischenstaatlichen Koordinierungsgruppe für das Tsunami- und andere Küstengefahren-Warnsystem für die Karibik und angrenzende Regionen (ICG/CARIBE EWS) sowie einzelne Experten zusammen.
Zu den Teilnehmern gehörten nationale Katastrophenschutzbehörden, meteorologische Dienste, regionale und internationale wissenschaftliche Institutionen sowie Entwicklungspartner wie die Caribbean Disaster Emergency Management Agency (CDEMA), das Puerto Rico Seismic Network (PRSN), das University of the West Indies Seismic Research Centre (SRC), die Internationale Organisation für Migration (IOM), die Internationale Fernmeldeunion (ITU), UN Women, UNICEF, die Universität Montpellier Paul-Valéry/EA LAGAM, das World Institute on Disability (WID) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO).
In seiner Grundsatzrede betonte Charles Cooper, Minister für Verkehr, Transport und Stadtplanung von Curaçao, dass der Gipfel das Engagement für eine engere Zusammenarbeit für mehr Sicherheit in den Gemeinden widerspiegelt. Er wies darauf hin, dass Tsunamis zwar selten seien, ihre Auswirkungen aber gravierend sein können, und unterstrich damit die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Sensibilisierung der Öffentlichkeit, einer koordinierten Planung und fortlaufender Investitionen in die Katastrophenvorsorge.
US-Generalkonsul Ramón „Chico“ Negrón betonte, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, Hilfe zu leisten, wenn Katastrophen die lokalen Kapazitäten übersteigen. Er erklärte, eine effektive Katastrophenhilfe beruhe auf Partnerschaften mit Regierungen, regionalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und dem Privatsektor. Konsul Negrón hob zudem die lebensrettende Bedeutung des Programms „Tsunami Ready“ hervor und lobte das Pazifische Tsunami-Warnzentrum des US-Wetterdienstes sowie das Internationale Tsunami-Informationszentrum.
Herr Matthieu Péroche, Vorsitzender der ICG/CARIBE-EWS Task Team on Tsunami Ready, eröffnete die Zeremonie mit einer Würdigung der Vielfalt der Küstensiedlungen in der Karibik und der laufenden Bemühungen, die notwendig sind, um die Tsunami-Vorsorge in der gesamten Region zu verbessern.