Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Richard Omaya Atuya und Ruth Gitonga Mwihaki sicherten sich beim Großglockner-Berglauf, einem Teil des WMRA Berglauf-Weltcups in Österreich, jeweils den ersten Platz im Männer- bzw. Frauenrennen. In beiden Rennen belegten Kenianer alle drei Podiumsplätze und unterstrichen damit die Stärke des Landes im Berglauf.
Die 13,3 km lange Strecke umfasste einen 1.300 Meter hohen Anstieg und führte die Athleten von Heiligenblut durch Wälder, vorbei an Wasserfällen und über Almwiesen, bevor sie das Hochgebirge mit Blick auf den Pasterzegletscher erreichten. Der Lauf endete mit 522 Stufen hinauf zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
Im Herrenrennen übernahm Atuya bei Kilometer 6 nahe des Leiter-Wasserfalls die Führung und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Er erreichte das Ziel in 1:10:20. Ephantus Njeri und Elijah Kamau Kariuki komplettierten den kenianischen Dreifachsieg mit Zeiten von 1:12:33 bzw. 1:14:26. Der Italiener Tiziano Moia belegte den vierten Platz, der Deutsche Lukas Ehrle wurde Fünfter.
Das Frauenrennen war anfangs hart umkämpft, wobei die Spitzengruppe gemeinsam durch den Wald fuhr. Beim Anstieg zum Margaritzenstausee und Sandersee zerfiel das Feld, die Platzierungen klärten sich in der Nähe des Gletschers. Ruth Gitonga Mwihaki gewann in 1:22:29, gefolgt von Jedidah Sang (1:23:26) und Gloria Chebet (1:24:34) – ein weiterer kenianischer Dreifachsieg. Kirsty Skye Dickson und Ellen Crombie aus Großbritannien belegten die Plätze fünf und sechs, drei italienische Athletinnen schafften es unter die ersten Zehn.
Dies war das achte Rennen der WMRA Berglauf-Weltcup-Saison und unterstrich die bemerkenswerte Form der kenianischen Athleten zur Halbzeit der Serie.