Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Unabhängige UN-Menschenrechtsexperten haben vor zunehmender Gewalt israelischer Siedler im gesamten besetzten palästinensischen Gebiet, einschließlich Ostjerusalems, gewarnt, was zu weiteren Vertreibungen palästinensischer Gemeinschaften führen wird, wie aus einem Bericht von UN News hervorgeht.

Die vom UN-Menschenrechtsrat ernannte Gruppe von 13 Sonderberichterstattern gab an, dass in den ersten fünf Monaten des Jahres mindestens 13 Palästinenser getötet und fast 500 verletzt wurden. Sie betonten, dass die Gemeinden in der Zone C des Westjordanlandes erhöhten Risiken ausgesetzt sind, darunter dem Siedlungsausbau. Regionen wie das Jordantal und die südlichen Hebron-Berge wurden als besonders stark betroffen hervorgehoben.

Umm al-Kheir, eine Gemeinde in den südlichen Hebron-Bergen, wurde von Experten ausdrücklich als Beispiel für eine Stadt genannt, die wiederholten Überfällen, Zerstörungen und Schäden an ihrer Infrastruktur ausgesetzt ist und zudem zunehmende Einschränkungen beim Zugang zu Land und grundlegenden Dienstleistungen erleidet. Diese Faktoren tragen zu einem erhöhten Risiko der Vertreibung für die Bewohner bei.

Die Experten appellierten an Israel, die Unterstützung für Siedlungen und die Gewalt von Siedlern einzustellen, und betonten die Notwendigkeit, die Verantwortlichen für Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen. Sie forderten außerdem verstärkte Maßnahmen zum Schutz palästinensischer Gemeinden und zur Gewährleistung der sicheren Rückkehr vertriebener Bewohner.

Darüber hinaus wandte sich der UN-Generalsekretär an den Wirtschafts- und Sozialrat und hob die Reformen des UN-Entwicklungssystems hervor, die Kohärenz, Rechenschaftspflicht und die Abstimmung mit nationalen Prioritäten verbessert haben. Er warnte jedoch davor, dass sinkende Finanzmittel diese Fortschritte zu gefährden drohen.

Inmitten des andauernden Konflikts berichtete das UNRWA von verstärkten Militäraktivitäten im Gazastreifen, die zu mehr Opfern und Vertreibungen führten. Anwohner wie Ahmed Talal, der in der Nähe israelisch kontrollierter Gebiete lebt, schilderten heftiges Feuer und wiederholte Vertreibungen, die mitunter zu längeren Phasen der Obdachlosigkeit führten.