Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Der Weitsprung der Frauen bei der Ultimate-Weltmeisterschaft 2026 in Budapest ist nach dem Rückzug von Welt- und Olympiasiegerin Tara Davis-Woodhall nun ein offener Wettbewerb. Davis-Woodhall, die mit 7,20 m die Weltjahresbestleistung innehatte (aufgestellt in Los Angeles), fällt aufgrund von Verletzungen aus, die sie sich kürzlich bei einem Autounfall zugezogen hat.

Die italienische Europameisterin Larissa Iapichino zählt zu den Top-Anwärterinnen. Sie stellte dieses Jahr mit 7,12 m einen nationalen Rekord auf, sicherte sich den Europameistertitel in Birmingham, gewann zu Beginn der Saison die Silbermedaille bei den Hallenweltmeisterschaften und belegte beim Diamond-League-Finale mit einem Sprung von 6,86 m den zweiten Platz.

Die US-Amerikanerin Monae Nichols, die kürzlich ihren ersten Diamond-League-Titel durch einen Sieg über Iapichino errang, gilt als starke Konkurrentin. Nichols sprang beim Diamond-League-Finale 6,91 m. Eine weitere US-Athletin, Alyssa Jones, erzielte im Mai mit 7,09 m die zweitbeste Weite aller in Budapest gemeldeten Athletinnen.

Agate de Sousa, die portugiesische Hallenweltmeisterin, ist neben ihr die einzige Athletin im Feld, die kürzlich die Sieben-Meter-Marke geknackt hat (7,00 m in der Qualifikation für die Europameisterschaften). Im Finale dieses Wettbewerbs gewann Jazmin Sawyers (GBR) Silber, Hilary Kpatcha (FRA) Bronze und De Sousa wurde Vierte. Alle drei sind für das Turnier in Budapest gemeldet, ebenso wie Claire Bryant (USA), die Hallenweltmeisterin von 2025 und Dritte beim Diamond-League-Finale.

Marthe Koala aus Burkina Faso rückt für Davis-Woodhall ins Finale der acht Finalistinnen nach. Koala hatte Iapichino bereits zu Beginn der Saison in Hengelo mit einem nationalen Rekord besiegt.

Da Davis-Woodhall fehlt, dürfte der Kampf um den ersten Titel der World Athletics Ultimate Championship im Weitsprung der Frauen äußerst umkämpft und unvorhersehbar sein.