Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das NSF-DOE Vera C. Rubin Observatorium in Chile, das unter klarem, dunklem Himmel liegt, hat die Legacy Survey of Space and Time (LSST) gestartet, ein zehnjähriges Projekt mit dem Ziel, die bisher umfassendste und eindrucksvollste Dokumentation des Universums zu erstellen. Die Durchmusterung wird alle paar Nächte den gesamten Südhimmel mit ultraweiten, hochauflösenden Aufnahmen fotografieren, um einen dynamischen Zeitraffer des Kosmos zu erzeugen.
Das Observatorium wird von der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) und dem Office of Science des Energieministeriums (DOE) finanziert. Es wird als gemeinsames Programm des NSF NOIRLab und des SLAC National Accelerator Laboratory des DOE betrieben, wobei das NOIRLab von der Association of Universities for Research in Astronomy (AURA) verwaltet wird.
Offizielle Vertreter heben das wissenschaftliche Potenzial des Observatoriums hervor. Darío Gil, Staatssekretär für Wissenschaft im Energieministerium, erklärte, das Rubin-Observatorium werde Kosmologie und Astrophysik revolutionieren, indem es das dynamische Universum erfasse und zur Erforschung von Phänomenen wie Dunkler Energie und Dunkler Materie beitrage. Das Projekt spiegele jahrzehntelange Innovationen wider, die durch staatliche Investitionen in die Wissenschaft gefördert wurden.
Bob Blum, Direktor des Rubin-Observatoriums am NSF NOIRLab, stellte fest, dass das LSST die Astronomie und Astrophysik verändern wird, indem es Forschern weltweit einen offenen Zugang zu seinen Daten ermöglicht und so neue Entdeckungen in verschiedenen Bereichen erlaubt.