Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Auf dem dreizehnten Weltstadtforum (WUF13) in Baku präsentierte Shanghai seine umfassenden Smart-City-Initiativen anhand der Plattform „Einheitliches Management mit einem Netzwerk“. Dieses System integriert Verkehr, Infrastruktur, Notfallmaßnahmen und öffentliche Dienstleistungen mithilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz.

Über das städtische Online-Portal „One-Stop Government Service“ können die Einwohner auf mehr als 3.500 Dienstleistungen zugreifen – ein Zeichen für die Bemühungen, die digitale Kluft zu verringern. Die Shanghaier U-Bahn mit über 800 Kilometern Gleisen und mehr als 400 Stationen nutzt KI-gestützte Überwachung, 5G-Kommunikation und vorausschauende Wettersteuerung, um die Sicherheit zu erhöhen und Störungen zu minimieren. Mehrere Linien verkehren bereits vollautomatisch und fahrerlos.

KI-Systeme überwachen zudem U-Bahn-Tunnel auf strukturelle Schwachstellen und analysieren Fahrgastdaten in Echtzeit, um Betriebsstörungen zu vermeiden. Der Lingang Starry Sky Sponge Park ist ein Beispiel für fortschrittliches Hochwassermanagement: Durch die Kombination von wasserdurchlässigen Belägen, unterirdischer Filterung und intelligenten Entwässerungssystemen werden täglich bis zu 15.000 Kubikmeter Regenwasser auf einer Fläche von 54 Hektar aufgenommen, gereinigt und wiederverwertet.

Anacláudia Rossbach, Exekutivdirektorin von UN-Habitat, das das Forum mitveranstaltete, betonte, dass intelligente Städte trotz technologischer Fortschritte weiterhin den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Menschenrechte, Inklusion und Gleichberechtigung angesichts anhaltender städtischer Herausforderungen wie Wohnungsnot, Auswirkungen des Klimawandels und Ungleichheit priorisieren müssen.