Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat einstimmig die Resolution 2824 (2026) verabschiedet und damit das Mandat der UN-Truppenbeobachtertruppe für den Truppenabzug (UNDOF) um sechs Monate bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Die UNDOF, die nach dem Truppenabzugsabkommen von 1974 zwischen Israel und Syrien infolge des Jom-Kippur-Krieges gegründet wurde, ist eine der am längsten bestehenden Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Die Mission überwacht die Einhaltung des Waffenstillstands und den Abzug der israelischen und syrischen Streitkräfte sowie die Einhaltung der Trenn- und Sperrzonen auf den Golanhöhen.
Bei der Sitzung des Sicherheitsrates bezeichnete der syrische Botschafter Ibrahim Olabi Syrien als eines der stabilsten Länder der Region und hob die Wiederaufbaubemühungen des Landes sowie die Stärkung der diplomatischen Beziehungen hervor. Er erklärte, Syrien kooperiere mit Partnern in Fragen wie Chemiewaffen, Terrorismus und regionaler Sicherheit. Er merkte zudem an, Israels Besorgnis über Syrien beziehe sich auf das mögliche Verschwinden eines Regimes, dem interne Menschenrechtsverletzungen und der Einsatz von Chemiewaffen vorgeworfen werden.
Die Briefings für den Sicherheitsrat hoben die fragile Sicherheitslage in Südsyrien, die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen aufgrund der Inflation und die politischen Entwicklungen nach den Wahlen des vergangenen Jahres hervor. Claudio Cordone, stellvertretender Sondergesandter des UN-Generalsekretärs für Syrien, betonte, dass sich der politische Übergang in Syrien in einer kritischen Phase befinde, die sowohl Chancen als auch Instabilität berge. Er hob hervor, wie wichtig es sei, dass das Übergangsparlament neue Gesetze debattiere und verabschiede, Exekutivmaßnahmen überprüfe und verschiedene Stimmen in den politischen Prozess einbeziehe.