Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Laut einem UN-Bericht haben das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und die Regierung des Südsudans den ersten Dürrevorsorgeplan des Landes aktiviert, der mehr als 65.000 Menschen in den Bezirken Budi und Kapoeta North erreichen soll.

Dieser vorausschauende Ansatz ermöglicht humanitäre Hilfe, bevor eine Krise eskaliert, und schützt so Leben, Ernährungssicherheit und Einkommen. Im Rahmen des Plans erhalten 52.751 Personen Geldtransfers, um ihren grundlegenden Bedarf an Nahrungsmitteln und Lebensgrundlagen zu decken und die Abhängigkeit von schädlichen Bewältigungsstrategien zu verringern.

Neben finanzieller Unterstützung profitieren über 65.000 Menschen von Frühwarnsystemen und Aufklärungskampagnen, die wichtige Informationen zur Dürrevorsorge, Viehhaltung, Wassernutzung und Existenzsicherung vermitteln. Diese Maßnahmen unterstützen agropastorale Gemeinschaften, die auf saisonale Regenfälle angewiesen sind und durch anhaltende Trockenperioden Ernte- und Viehverluste befürchten müssen.

Der Plan integriert wissenschaftliche Prognosen, Frühwarnsysteme und vorab zugesicherte Finanzierung und ermöglicht es dem Welternährungsprogramm (WFP) und seinen Partnern, gefährdete Bevölkerungsgruppen beim Umgang mit Klimaschocks zu unterstützen und ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Initiative wird mit 1,08 Millionen US-Dollar von der Koreanischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit (KOICA) und 1,37 Millionen US-Dollar von Deutschland finanziert. Zuvor hatten Irland und KOICA bereits beim Aufbau des Frühwarnsystems für Südsudan mitgewirkt.

Mutinta Chimuka, WFP-Landesdirektorin im Südsudan, erklärte, dass vorausschauendes Handeln einen grundlegenden Wandel in der Reaktion auf klimabedingte Schocks darstelle, indem man auf der Grundlage von Prognosen und Erkenntnissen Gemeinschaften unterstütze, bevor ihre Lebensgrundlagen schwerwiegend beeinträchtigt würden.