Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Berichten zufolge wurden seit Juni in Kaschmir Dutzende Menschen getötet – vorwiegend Demonstranten und einige Polizisten. Die Proteste wurden aufgrund angeblicher Gefährdung der öffentlichen Ordnung gemäß Anti-Terror-Gesetzen verboten. Mehrere JAAC-Anführer wurden festgenommen. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte äußerte sich besorgt über die Auswirkungen des Vorgehens gegen die Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und forderte die Wiederherstellung des vollen Internetzugangs sowie einen inklusiven politischen Dialog, um die Missstände in der Region zu beheben.
In Europa und Zentralasien stellen Frauen mittlerweile 54 Prozent aller Migranten – ein deutlicher Wandel in den Migrationstrends. Laut UN Women migrieren immer mehr Frauen unabhängig auf der Suche nach Bildung, menschenwürdiger Arbeit, Sicherheit und wirtschaftlichen Chancen, anstatt nur Familienangehörige zu begleiten. Dieser Trend findet inmitten regionaler Konflikte – darunter der Krieg in der Ukraine – sowie klimatischer Herausforderungen wie Überschwemmungen, Dürren und extremer Hitze statt.
Trotz neuer Chancen stoßen Migrantinnen häufig auf Hindernisse wie Überqualifizierung für bestimmte Berufe oder die Konzentration auf schlecht bezahlte und unsichere Branchen, wodurch das Risiko von Ausbeutung und geschlechtsspezifischer Gewalt steigt. Der Bericht stellt fest, dass Frauen und Mädchen in mehreren Ländern die Mehrheit der identifizierten Opfer von Menschenhandel ausmachen. Zwischen 2022 und 2024 waren die meisten Migrantinnen, die aus der Ukraine und Moldawien in die EU einreisten, Frauen.
UN Women fordert die Regierungen nachdrücklich auf, sichere und reguläre Migrationswege auszubauen, den Arbeitnehmerschutz zu stärken, die Anerkennung von Qualifikationen zu verbessern und sicherzustellen, dass Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, die ihr Leben betreffen.