Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für das besetzte palästinensische Gebiet, einschließlich Ostjerusalem und Israel, hat berichtet, dass israelische Streitkräfte gezielt palästinensische Kinder ins Visier genommen und dadurch zahlreiche Opfer und Traumata verursacht haben. Der Vorsitzende der Kommission, Srinivasan Muralidhar, erklärte, Beweise zeigten, dass palästinensische Kinder nach dem Einmarsch der Hamas in Israel Ende 2023 gezielt von israelischen Sicherheitskräften getötet wurden.

Der Bericht behandelt den Zeitraum nach Beginn des Konflikts, als die Hamas-Invasion 1.200 Tote und 250 Geiselnahmen zur Folge hatte, sowie die darauffolgenden israelischen Militäraktionen im Gazastreifen, die Berichten zufolge über 70.000 palästinensische Todesopfer forderten. Trotz eines Waffenstillstands im Oktober 2025 dauern die Tötungen und schweren Verletzungen von Kindern an. Israel missachtet dabei angeblich den Waffenstillstand und die völkerrechtlichen Schutzrechte palästinensischer Kinder, so die Kommission.

Die Kommission stellte fest, dass seit dem 7. Oktober 2023 20.000 palästinensische Kinder getötet und 44.000 verletzt wurden. Die Kinder erlitten schwere körperliche und seelische Verletzungen, darunter Traumata, Verwaistheit, Trennung von ihren Familien, Behinderungen, wiederholte Vertreibungen, Hunger und den Zusammenbruch grundlegender Dienstleistungen wie Bildung und Gesundheitsversorgung. Diese Umstände haben die Kindheit vieler Kinder massiv beeinträchtigt und werden langfristige Folgen haben.

Der Bericht stellt außerdem fest, dass palästinensische Kinder in israelischen Gefängnissen und Hafteinrichtungen verhaftet, gefoltert und schwer misshandelt wurden, ohne dass Informationen über ihren Verbleib vorliegen. Darüber hinaus wenden israelische Sicherheitskräfte sexuelle Gewalt gegen Kinder als Teil der anhaltenden Unterdrückung an, die mit der ethnischen, geschlechtsspezifischen und generationenübergreifenden Dynamik der Besatzung und der Feindseligkeiten zusammenhängt.

Die Kommission legte Zeugenaussagen vor, die auf gezielte Angriffe und Tötungen von Kindern durch israelische Streitkräfte hindeuten. Kommissar Chris Sidoti betonte, dass diese Handlungen gegen alle internationalen Rechtsnormen zum Schutz palästinensischer Kinder verstoßen, und hob die Notwendigkeit hervor, die israelischen Behörden zur Rechenschaft zu ziehen.