Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Am Tag der UN-Charta, dem 26. Juni, bekräftigte UN-Generalsekretär António Guterres die Grundprinzipien der UN-Charta und bezeichnete sie als Versprechen, Zusammenarbeit dem Chaos, Recht der Gesetzlosigkeit, Würde der Herrschaft und Hoffnung der Angst vorzuziehen. Die 1945 unterzeichnete Charta legte wichtige Grundsätze für die internationalen Beziehungen fest und definierte die Ziele der Vereinten Nationen, darunter die Wahrung des Friedens, den Schutz der Menschenrechte und die Förderung des sozialen Fortschritts.
Während einer Sitzung der Generalversammlung bekräftigten UN-Generalsekretär Guterres, die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock und die Mitgliedstaaten ihr Bekenntnis zu den Grundsätzen der Charta. Angesichts der Kritik an der Effektivität der Vereinten Nationen bei der Konfliktprävention und der Bewältigung globaler Krisen betonten die Redner, dass diese Herausforderungen die Notwendigkeit einer stärkeren, nicht einer schwächeren multilateralen Zusammenarbeit unterstreichen.
Herr Guterres räumte ein, dass die Gründungsgarantie der Vereinten Nationen unter Druck stehe, und verwies auf andauernde Kriege zur territorialen Expansion, Angriffe auf Zivilisten, gebrochene Waffenstillstände und die selektive Anwendung des Völkerrechts. Er hob die Erfolge der Vereinten Nationen in den Bereichen Friedenssicherung, humanitäre Hilfe, Impfkampagnen, Konfliktmediation, internationale Justiz und Entwicklungshilfe hervor. Obwohl er anerkannte, dass die Vereinten Nationen nicht perfekt seien, erklärte er, dass sie unersetzlich bleibe, und mahnte zur Vorsicht bei der selektiven Anwendung der Grundsätze der Charta.
In Bezug auf die Forderungen nach Reformen plädierten Herr Guterres und Frau Baerbock für Veränderungen, die die Vereinten Nationen und den Multilateralismus stärken würden. Frau Baerbock bezeichnete die Vereinten Nationen als ein „Wunder der Menschheit“ und merkte an, dass es heute eine Herausforderung wäre, eine vergleichbare Institution zu schaffen. Sie räumte Defizite in der Konfliktprävention ein und nannte Sudan, Ukraine, Gaza und Libanon, beschrieb die Reforminitiative UN80 jedoch als Chance, die Organisation agiler und effizienter zu gestalten.
Die Gedenkfeier würdigte auch Errungenschaften wie die Impfkampagnen von UNICEF, die nachweislich über 150 Millionen Kinderleben gerettet haben, sowie Friedensmissionen und andere Bemühungen.