Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Siebzehn Krankenhäuser im Libanon wurden seit Beginn der Eskalation der Kampfhandlungen im März beschädigt, darunter alle drei Krankenhäuser in Tyros. Bei einem Angriff in der Nähe des Hiram-Krankenhauses in der Region Tyros wurden zehn Mitarbeiter verletzt und Gebäudeschäden verursacht; dies ist laut lokalen Behörden der fünfte Vorfall, der das Krankenhaus seit Anfang März getroffen hat.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass im andauernden Konflikt 135 Gesundheitspersonal und Rettungskräfte getötet und fast 400 weitere verletzt wurden. Dies unterstreicht die gravierenden Auswirkungen auf das medizinische Personal und den Zugang zu Gesundheitsleistungen. UN-Sprecher Stéphane Dujarric äußerte sich tief besorgt über die anhaltenden Kampfhandlungen, die Gesundheitseinrichtungen und lebenswichtige Dienstleistungen beeinträchtigen.
Am Donnerstag meldete die UN-Interimstruppe im Libanon (UNIFIL), die die Trennlinie zwischen Israel und dem Südlibanon überwacht, intensive Luftaktivitäten. Diese umfassten Kampfflugzeuge und unbemannte Luftfahrtsysteme, darunter 72 Verletzungen des libanesischen Luftraums und acht Luftangriffe israelischer Kampfflugzeuge innerhalb des UNIFIL-Einsatzgebietes. Die UNIFIL-Friedenstruppen registrierten 531 konfliktbezogene Flugbahnen: 526 von israelischen Stellungen und fünf mutmaßliche Angriffe der Hisbollah, wobei einer die Trennlinie überquerte.
Trotz der Eskalation ist UNIFIL weiterhin im gesamten Südlibanon stationiert und setzt seine Aufgaben fort. Die Friedenstruppen haben sich kürzlich mit der libanesischen Armee und den lokalen Behörden abgestimmt, um Straßen und Brücken zu reparieren und Zufahrtswege freizumachen, um die Mobilität und den humanitären Zugang aufrechtzuerhalten. In mehreren Gebieten, darunter Shama, Ramyah, Marwahin, Ayta as-Sha'b, Marjayoun, Kfar Kila und Houla, wurden Reparaturen durchgeführt und Umgehungsstraßen eingerichtet. Chinesische Friedenstruppen reparierten im Rahmen der Mission eine wichtige Brücke in der Nähe von Al Bayyadah, die während der Kampfhandlungen schwer beschädigt worden war.
Humanitäre Partner haben über 182.000 vom Konflikt im Libanon betroffene Menschen mit lebenswichtigen Hilfsgütern versorgt und so vertriebene und gefährdete Bevölkerungsgruppen in der sich verschlechternden Lage unterstützt.