Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Shaun Hughes, WFP-Landesdirektor für Palästina, berichtete, dass, da nur der Grenzübergang Kerem Shalom geöffnet ist, alle Hilfsgüter für den nördlichen Gazastreifen über beschädigte und verstopfte Straßen durch den Süden transportiert werden müssen. Sicherheitsbedenken schränken die nutzbaren Routen innerhalb des Gazastreifens zusätzlich ein.

Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnte, dass die anhaltende Unsicherheit, Luftangriffe und wiederholte Vertreibungen die Hilfsmaßnahmen weiterhin behindern. Finanzierungslücken führten von Mai bis Juni zu einem Rückgang der Familien, die Unterkunftshilfe erhielten, um 37 Prozent. Gleichzeitig behindern Engpässe bei Treibstoff, Generatoren und wichtiger Ausrüstung die humanitären Operationen. Die Gesundheitsbehörden im Gazastreifen meldeten seit dem Waffenstillstandsabkommen vom 10. Oktober 2025 mehr als 1.080 Todesfälle und fast 3.500 Verletzte.

Angesichts der Prognosen eines neuen El-Niño-Wetterphänomens, das in gefährdeten Regionen Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und des Pazifiks schwere Dürren, Überschwemmungen und extreme Hitze mit sich bringen könnte, bereitet die UNO die Bereitstellung von bis zu 100 Millionen US-Dollar an Soforthilfe vor. UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher erklärte, dieses Ereignis könnte schwerwiegender ausfallen als der El Niño von 2023/24, der Millionen von Menschen betraf und sie auf Nahrungsmittel, medizinische Versorgung, sauberes Wasser und landwirtschaftliche Unterstützung angewiesen machte. Die UNO hat bereits über 20 Millionen US-Dollar aus dem Zentralen Nothilfefonds für präventive Maßnahmen in sechs Ländern bereitgestellt.

Herr Fletcher betonte die Wichtigkeit von Investitionen in Präventionsmaßnahmen, um die Widerstandsfähigkeit vor Katastrophen zu stärken, und hob hervor, dass solche Maßnahmen effektiver und kostengünstiger seien als Reaktionen im Nachhinein. Er forderte außerdem mehr Unterstützung für Vertriebene und ehrgeizigere Klimaschutzmaßnahmen.

Die Weltgesundheitsorganisation hat bestätigt, dass El Salvador Trachom als Problem der öffentlichen Gesundheit beseitigt hat und damit das erste zentralamerikanische Land und das zweite in Amerika ist, das diesen Meilenstein erreicht hat.