Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen trat zusammen, um die eskalierende Gewalt und die humanitären Herausforderungen im Gazastreifen und im Westjordanland angesichts des andauernden Konflikts und des Siedlungsbaus zu erörtern. Der UN-Sondergesandte betonte, dass die Menschenwürde im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen müsse, um den brüchigen Waffenstillstand zu sichern und das Leid in der Region zu lindern.
Im Gazastreifen ist der Großteil der Bevölkerung weiterhin Binnenvertriebene und lebt unter schwierigen Bedingungen. Laut dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) waren im Juli 90 Prozent der Bevölkerung von mäßiger bis starker Wasserknappheit betroffen, während die tödlichen israelischen Militärangriffe andauern.
Im Westjordanland wurden bei israelischen Operationen mehr als 50 Palästinenser verletzt und 25 Gebäude in palästinensischem Besitz zerstört. Innerhalb einer Woche wurden zudem 38 Angriffe von Siedlern gemeldet, die Opfer und Sachschäden zur Folge hatten. Israelische Behörden beschlagnahmten im Westjordanland außerdem Eigentum des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA).