Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Bei den Olympischen Spielen 1956 im Los Angeles Coliseum egalisierte Bobby Morrow im Vorlauf trotz leichten Gegenwinds mit 10,2 Sekunden den Weltrekord über 100 Meter und gewann anschließend das Finale gegen starken Gegenwind in 10,3 Sekunden. An dem Wettkampf nahmen acht damals anerkannte Weltrekordhalter über 100 Meter teil.
An diesem Abend durchbrach Glenn Davis die 50-Sekunden-Marke im 400-Meter-Hürdenlauf und gewann in handgestoppten 49,5 Sekunden, womit er den Weltrekord um 0,9 Sekunden verbesserte. Auch Eddie Southern unterbot den bisherigen Rekord mit einer Zeit von 49,7 Sekunden.
Im Hochsprung übersprang der 19-jährige Charles Dumas als Erster offiziell die Marke von sieben Fuß (ca. 2,14 Meter). Obwohl er verspätet ankam, ließ er sich nicht entmutigen, übersprang jede Höhe im ersten Versuch und erreichte schließlich 7 Fuß, 0,5 Zoll (2,149 Meter), womit er einen neuen Weltrekord aufstellte.
Bei dem Wettkampf gab es noch weitere herausragende Leistungen, unter anderem im Kugelstoßen, was ihn zu einem Meilenstein in der Geschichte der Leichtathletik machte.