Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Spanien strebt nach Siegen in Podgorica (Montenegro) und Los Angeles (USA) den dritten Weltmeistertitel in Folge an. Im vorherigen Finale besiegte das Team Griechenland knapp mit 16:14, während Ungarn nach einem 14:14-Unentschieden und anschließendem Elfmeterschießen gegen Kroatien die Bronzemedaille gewann. Das aktuelle Turnier begrüßt neue Teilnehmer, darunter Gastgeber Australien, Italien und Georgien. Georgien gibt nach seinem Erfolg in der Division II sein Debüt auf diesem Niveau. Montenegro kehrt mit einem jüngeren Kader zurück, nachdem es im Vorjahr Fünfter wurde. Serbien und die USA, beide ehemalige Doppelweltmeister, konnten sich nicht qualifizieren, da sie in der Division I nicht unter den ersten Plätzen landeten.
Der Turnierplan sieht Viertelfinals am Donnerstag, Halbfinals um Platz 5 bis 8 am Freitag, Platzierungsspiele am Samstag sowie Halbfinals und Medaillenfinals am Sonntag vor. Die Finalspiele finden parallel zum Damenfinale statt.
Die SOPAC-Anlage in Sydney ist von historischer Bedeutung für den Wasserball der Männer, da sie 1999 den ersten FINA-Weltcup der Männer und 2000 olympische Medaillenspiele ausrichtete. Viele der aktuellen Spieler haben jedoch nur begrenzte internationale Erfahrung an diesem Austragungsort.
In dieser Ausgabe muss Spanien auf einige Schlüsselspieler verzichten, darunter den zurückgetretenen Felipe Perrone sowie die Torschützen Álvaro Granados und Alberto Munárriz. Griechenland muss aufgrund seiner Hochzeit auf Konstantinos Genidounias verzichten, während Ungarn auf Torhüter Soma Vogel verzichten muss. Auch Montenegros junge Mannschaft muss auf Konstantin Kharhov und Luka Bukic verzichten.
Die Fußball-Weltmeisterschaft wird seit 1979 ausgetragen, zunächst in Belgrad und Rijeka. Ungarn ist mit vier Titeln und neun Medaillen die erfolgreichste Nation, gefolgt von Serbien, Spanien, den USA, der UdSSR und Jugoslawien mit jeweils zwei Titeln.