Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) haben einen bundesweiten Ausbruch von Salmonelleninfektionen festgestellt, der auf die Haltung von Jemenchamäleons als Haustiere zurückzuführen ist. Fünf Kinder im Alter von zwei Jahren oder jünger in vier Bundesstaaten infizierten sich mit demselben Salmonellenstamm, der auf diese Reptilien zurückgeführt werden konnte.
Die CDC empfiehlt, dass Kinder unter fünf Jahren keine Reptilien als Haustiere halten sollten, da sie anfälliger für schwere Erkrankungen durch von Reptilien übertragene Mikroben sind. Jemenchamäleons und andere Reptilien können Salmonellen in ihrem Kot tragen, selbst wenn sie gesund erscheinen. Die Bakterien können sich auf ihren Körper und ihre Umgebung ausbreiten und so das Infektionsrisiko erhöhen, wenn sie berührt und anschließend verschluckt werden.
Um das Risiko zu minimieren, empfiehlt die CDC gründliches Händewaschen nach dem Umgang mit Chamäleons oder deren Terrarien sowie vor dem Halten oder Füttern von Kindern. Vermeiden Sie es, in der Nähe von Chamäleons zu essen oder zu trinken, und reinigen Sie deren Utensilien außerhalb des Hauses oder fernab von Lebensmittelzubereitungsbereichen. Besonders gefährdete Gruppen – Kleinkinder, ältere Erwachsene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem – sollten den Kontakt mit diesen Reptilien meiden.
Zoohandlungen werden dazu angehalten, ihre Kunden über die Gesundheitssicherheit im Umgang mit Chamäleons aufzuklären, Informationsmaterialien zu verteilen und auf die Wichtigkeit des Händewaschens hinzuweisen. Tierhalter sollten ihre Chamäleons niemals in die freie Wildbahn entlassen, sondern sich stattdessen an Tierheime oder Zoohandlungen wenden, um eine neue Unterbringung zu finden.