Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das UNESCO-Welterbekomitee hat weltweit 25 neue Kultur- und Naturstätten in die Liste aufgenommen, darunter den Olymp in Griechenland und die Landungsstrände der Normandie in Frankreich. Diese Neuzugänge wurden während der Komiteesitzung in Busan, Südkorea, bekannt gegeben.
Der Olymp, Griechenlands höchster Berg und mythische Heimat der antiken Götter, ist bekannt für seine außergewöhnliche natürliche Vielfalt und seine markanten Landschaftsformen wie Kalksteinfelsen und von Gletschern geformte Täler. Er gilt als wichtiges Symbol der griechischen Zivilisation.
In Frankreich wurden sechs Stätten, die mit der alliierten Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 in Verbindung stehen, als historische Stätten anerkannt. Dazu gehören fünf Strände und Pointe du Hoc, die sich über etwa 80 Kilometer Küstenlinie erstrecken. Die Anerkennung bewahrt Elemente wie die Überreste des deutschen Atlantikwalls, Spuren des Schlachtfelds, Ausrüstung aus der Kriegszeit und Gedenkstätten wie den amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer. Sie spiegeln eine Landschaft wider, die von historischen Ereignissen und deren Erinnerung geprägt ist.
In der brasilianischen Amazonasregion entstanden auch das Theatro da Paz in Belém und das Teatro Amazonas in Manaus. Diese Theater, erbaut während der Blütezeit des Kautschukbooms zwischen 1879 und 1912, zeigen europäische, insbesondere französische, architektonische Einflüsse, integrieren aber gleichzeitig amazonische Motive und spiegeln die politischen und städtebaulichen Ambitionen jener Zeit wider.
Die neue Welterbeliste enthält außerdem erstmalige Einträge aus den afrikanischen Ländern Komoren, São Tomé und Príncipe sowie Südsudan und erweitert damit die globale Anerkennung des Welterbes über bereits eingetragene Stätten hinaus.