Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Weltklasse Zürich ist der letzte Wettkampf der Wanda Diamond League vor dem Finale in Brüssel. Der Wettkampf beginnt mit dem City-Event im Stabhochsprung der Frauen am Zürcher Hauptbahnhof, gefolgt vom Hauptmeeting im Letzigrund-Stadion. Viele Athletinnen und Athleten haben sich bereits für das Diamond League Finale qualifiziert, während andere um wichtige Punkte kämpfen, um sich ihren Platz in Brüssel zu sichern. Die Siegerinnen und Sieger der dortigen Events erhalten zudem die automatische Qualifikation für die Ultimate-Weltmeisterschaft in Budapest.

Zu den Höhepunkten zählt das Rennen der Schweizerin Audrey Werro, Diamond-League-Siegerin von 2025, über 800 Meter gegen Femke Broeders-Bol und die Britin Georgia Hunter Bell. Werro lief in dieser Saison Zeiten, die sie auf Platz drei der ewigen Weltrangliste bringen. Hunter Bell bestreitet nach ihren Siegen über 1500 Meter in Rom und Paris ihr erstes Diamond-League-Rennen über 800 Meter in dieser Saison. Weitere Teilnehmerinnen sind Jess Hull, Sarah Billings und die 18-jährige Saida Tsehaye.

Im 1500-Meter-Lauf der Männer will der US-Amerikaner Ethan Strand seine starke Form nach den jüngsten Siegen gegen Top-Athleten wie Phanuel Koech, Cole Hocker und Jakob Ingebrigtsen fortsetzen. Diese Konkurrenten treffen in Zürich erneut aufeinander.

Mehrere hochkarätige Rivalitäten prägen das Programm in Zürich. Weltmeisterin Alison dos Santos von 2022 hat Weltrekordhalter Karsten Warholm in dieser Saison bereits viermal über 400 Meter Hürden besiegt, wobei beide einige der schnellsten Zeiten der Geschichte erzielten. In Zürich treffen sie erneut aufeinander. Zudem setzte sich Weltmeisterin Melissa Jefferson-Wooden kürzlich im 100-Meter-Lauf knapp gegen Olympiasieger Julien Alfred durch. Beide werden neben Weltmeisterin Sha'Carri Richardson, Silbermedaillengewinnerin Tina Clayton und der WM-Silbermedaillengewinnerin über 200 Meter, Amy Hunt, antreten. Auch Olympiasieger Masai Russell zählt im 100-Meter-Hürdenlauf zu den Favoriten, nachdem er in diesem Jahr 12,14 Sekunden gelaufen ist.