Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Der Zehnkampf ist ein kombinierter Leichtathletikwettbewerb, der aus zehn Disziplinen besteht und über zwei Tage ausgetragen wird. Die Athleten sammeln Punkte für ihre Leistungen in den einzelnen Disziplinen, und der Athlet mit den meisten Punkten gewinnt. Die zehn Disziplinen sind: 100 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 400 Meter, 110 Meter Hürdenlauf, Diskuswurf, Stabhochsprung, Speerwurf und 1500 Meter. Aufgrund der Vielfalt der geforderten Fähigkeiten gilt der Zehnkampf als anspruchsvoller Allround-Test der sportlichen Leistungsfähigkeit.

Der Zehnkampf entwickelte sich aus dem Fünfkampf der Antike und erlebte im 19. Jahrhundert eine Renaissance. Der erste kombinierte Zehnkampf fand bei den Olympischen Spielen 1904 statt. Das heutige Format wurde erstmals 1911 ausgetragen und feierte 1912 sein olympisches Debüt. Jim Thorpe gewann den Wettkampf und erreichte in allen Disziplinen eine Platzierung unter den ersten Vier.

Die Punkterekorde im Zehnkampf haben sich über die Jahre deutlich weiterentwickelt. Der erste vom Leichtathletik-Weltverband (IAAF) anerkannte Rekord wurde 1922 von Aleksander Klumberg mit 6087 Punkten (nach heutigem System) aufgestellt. Besonders bemerkenswert ist der Weltrekord von Yang Chuan-kwang aus Taiwan aus dem Jahr 1963, der als erster die 9000-Punkte-Marke überschritt, was heute 8010 Punkten entspricht. Das Punktesystem wurde in den 1960er-Jahren überarbeitet, und seitdem haben Athleten wie Daley Thompson, Dan O'Brien, Roman Sebrle, Ashton Eaton und Kevin Mayer nacheinander Weltrekorde aufgestellt. Mayer hält den aktuellen Rekord mit 9126 Punkten (Stand: 2018).

Zehnkämpfer sind bekannt für ihre Vielseitigkeit und ihre umfassenden sportlichen Fähigkeiten; sie beherrschen eine breite Palette an Fertigkeiten und Techniken in den zehn verschiedenen Disziplinen.