Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Stadt Paris wurde für ihre Investitionen von über 1,6 Milliarden Euro zur Verbesserung der Wasserqualität, Modernisierung der Infrastruktur und Revitalisierung des Ökosystems Seine mit dem ersten Umweltpreis der World Aquatics Foundation ausgezeichnet. Dank dieser Initiative konnte die Seine die Freiwasserschwimmwettbewerbe der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris ausrichten.

Der Präsident des Schwimmverbandes World Aquatics, Husain Al Musallam, hob hervor, dass nach einem Jahrhundert des Badeverbots in der Seine die Errungenschaften der Olympischen Spiele 2024 es nun jährlich über 100.000 Menschen ermöglichen, in drei öffentlichen Schwimmbädern entlang des Flusses zu baden. Antoine Guillou, stellvertretender Bürgermeister und zuständig für die Seine-Achse und die Kanäle, betonte, dass die Renaturierung den Fluss nicht nur wieder zum Schwimmen freigegeben, sondern auch seine Artenvielfalt wiederhergestellt habe und somit allen das Baden im Sommer ermögliche.

Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Schwimmeuropameisterschaften vom 31. Juli bis 6. August 2026 im öffentlichen Schwimmbad „Site de baignade de Bras-Marie“ an der Seine verliehen. Der Umweltpreis beinhaltet eine Förderung von 25.000 US-Dollar für das Programm „1, 2, 3… Nagez!“, das in Zusammenarbeit mit sechs Pariser Schwimmvereinen kostenlose Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene in den Schulferien anbietet.

Die World Aquatics Foundation widmet sich den Herausforderungen im Wassersport, der Wassersicherheit und der ökologischen Nachhaltigkeit. Ihr Fokus liegt auf dem Schutz der Wasserressourcen und dem Erhalt aquatischer Ökosysteme weltweit. Dale Neuburger, Vorsitzender der Stiftung, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Sportgemeinschaft für den Schutz der lebenswichtigen Meere, Flüsse und Seen unseres Planeten.