Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Hamad Kalkaba Malboum, ein prominenter kamerunischer Sportfunktionär, starb am Mittwoch im Alter von 75 Jahren. Er war seit 2007 Mitglied des Weltleichtathletik-Rats und hatte über zwei Jahrzehnte als Präsident des Afrikanischen Leichtathletik-Verbandes (CAA) fungiert.
Der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes, Sebastian Coe, würdigte Kalkaba Malboum als einen zurückhaltenden und würdevollen Mann, der sich als Familienvater, Sportler, Offizier, Geschäftsmann und Musiker engagierte. Coe hob seine Entschlossenheit, seine Freundlichkeit und seine Disziplin hervor und würdigte seinen Respekt vor dem afrikanischen Erbe sowie sein globales kulturelles Verständnis.
Kalkaba Malboum wurde am 11. November 1950 in Kawadji, Kamerun, geboren. Zu seinen sportlichen Disziplinen gehörten der 100-Meter-Lauf, der 200-Meter-Lauf und der Weitsprung. Von 1970 bis 1974 war er Mitglied der kamerunischen 4x100-Meter-Staffel. Später wechselte er in die Sportverwaltung und wurde 1976 Präsident des kamerunischen Handballverbandes sowie im selben Jahr Direktor für Militärsport im kamerunischen Verteidigungsministerium.
Von 1993 bis 2001 war er Präsident des kamerunischen Leichtathletikverbandes, nachdem er seit 1989 als Vizepräsident fungiert hatte. Zum Zeitpunkt seines Todes war er Präsident des Nationalen Olympischen und Sportkomitees Kameruns und engagierte sich in der Sport- und Umweltkommission des Internationalen Olympischen Komitees, der Stiftung für den Olympischen Frieden und dem Islamischen Solidaritäts-Sportverband.