Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Das UEFA-Exekutivkomitee hat neue Formate für die Wettbewerbe der Männer-Nationalmannschaften genehmigt, die ab der Saison 2028/29 gelten. Die UEFA Nations League wird von vier auf drei Ligen mit jeweils 18 Mannschaften reduziert. Liga C besteht aus einer Gruppe mit sieben Teams, deren Spiele ein Länderspielfenster früher beginnen. Jede Liga ist in drei Gruppen mit je sechs Mannschaften unterteilt, die jeweils sechs Spiele gegen unterschiedliche Gegner bestreiten. Die Heim- und Auswärtsspiele werden durch die Gruppenzugehörigkeit bestimmt. Viertelfinale, Final Four und Auf-/Abstiegs-Play-offs bleiben unverändert.
Die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft führen ein gestaffeltes System ein. Liga 1 umfasst 36 Mannschaften aus den aktuellen Nations-League-Ligen A und B, aufgeteilt in drei Gruppen à zwölf Teams aus drei Töpfen. Jede Mannschaft bestreitet sechs Spiele, entweder zu Hause oder auswärts, gegen sechs verschiedene Gegner – zwei aus jedem Topf –, ähnlich dem Format der UEFA-Klubwettbewerbe. Liga 2 entspricht der Struktur der aktuellen Liga C mit drei Gruppen à sechs oder einer Gruppe à sieben Mannschaften.
Die Gastgeberteams qualifizieren sich weiterhin direkt für das Endturnier, nehmen aber für die Setzliste und die Rangliste an der europäischen Qualifikation teil. Die Erstplatzierten jeder Gruppe der Liga 1 erhalten eine direkte Qualifikation, die verbleibenden Plätze werden in den Play-offs vergeben, wodurch auch den Teams der Liga 2 faire Chancen geboten werden.
UEFA-Präsident Aleksander Čeferin erklärte, diese Änderungen zielten darauf ab, den Wettbewerb ausgeglichener zu gestalten, bedeutungslose Spiele zu reduzieren und den Fans dynamischere Wettkämpfe zu bieten. Er betonte, dass die Reformen die Anzahl der Länderspiele nicht erhöhen und den UEFA-Nationalmannschaftsfußball der Männer aufwerten würden.
Die endgültigen Formate werden in den kommenden Monaten verfeinert und voraussichtlich auf der nächsten Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees im September verabschiedet. Die UEFA wird im Anschluss an die Sitzung in einer Pressekonferenz eine umfassende Analyse der Reformen präsentieren.